Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1811)
- Article
- Darstellung der Töchterschule des jüdischen Philantropins in Frankfurt am Main
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 194 (sequence 18)
- Language
- German
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!94. zu zeige» , aus welchem es dieselbe beurtheilen kann. Wer die vielen Schwierigkeiten und Hindernisse kennt, die eine solche Anstalt in den ersten Jahren ihresDaseyns zu über« winden hat, bis alleTheile fest und leicht in einander grei« fcn, dessen Nachsicht ist uns gewiß. Manchem wird diese Prüflmg zu frühzeitig scheinen und den Unerfahrnen könnte sie leicht zu einem ungünstigen Urtheil verleiten; aber das Bewußtseyn der Pflichterfüllung beseelt uns mit Muth und Zutrauen, zu zeigen, was bisher gethan wurde und was noch zu thun übrig bleibt. In der Knabenschule sind keine wesentliche Vcranderungen vorgefallcn u. s. w. M. Heß, Oberlehrer. V. u. s. w. אמרי שפר (Fortsetzung der im achte» Hefte abgebrochenen Recension.) Die einfachste׳; aber gehaltvollsten Lehren, von deren Be« folgung die Wohlfahrt des Menschengeschlechts überhaupt und die Glückseligkeit des Israeliten besonders abhängt, sind die im 2ten und 5ten Buch Mosis sich befindende io Worte oder Gebote, und diese sind es, welche derVerfasser des vorgczeigten Werkes auf die 13 Glaubensartikel folgen laßt. Zwischen den 4 ersten Geboten, welche nur die Pflichten des Israeliten gegen Gott enthalten, und den 6 letzten, die in Ansehung der Pflichrenlehre eine doppelte