Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1811)
- Article
- Räthsel
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 143 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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143 Wo jedes Forschers Ang' erblindet, Da zünd' ich meine Fackel an; Doch sucht, geblend't von ihrem Schimmer, Der Thor mich in der Wahrheit Trümmer. Mich hat noch keine Hand entschleiert, Geheim leb' ich und wunderbar. Zch werd' an jedem Ort gefeiert, Mir ragen Tempel und Altar; Doch nur das kindliche Vertrauen Wird einst mich, wo ich wohne, schauen.' (Die Auflösung folgt im nächsten Hefte.) L. M. Büschrnthal. Allerlei. An Allem eine schöne Seite auffmden können, macht glücklicher aber nicht besser. Die Eigenliebe reckt allenthalben ihre Fühlhörner auS. Werden diese unsanft berührt, zieht sie dieselben ein, nm sie gleich darauf wieder auszurecken. Die Kultur der Sprache befördert die Kultur des Ge,׳ stes, aber nicht des Herzens. Wie oft streiten wir über einen Gesichtspunkt ohne daran zu denken, daß wir verschiedene Stand» punkte haben. Die Liebe, sagt man, sey eine Krankheit, die ein je» -er, wir d«e Pockenkrankheit, einmal im Leben bestehen