Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1811)
- Article
- Zwei Übersetzungen
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 115 (sequence 9)
- Language
- German
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94• Der meine Füße, der Gazelle gleich, beflügelt, Und sicher mich auf Felsenho'hen stellt. 95. Er übt zum Kampfe meine Hand, Und lehret meinen Arm den ehrnen Bogen senken! — 96. Du reichest mir den Sicgcsschild, Mich unterstützet deine Rechte, Und deine Güte macht mich groß. 97. Du machst den Fußsteig mir zur weiten Bahn, Daß »nein Gelenk nicht kraftlos werde. 9Z. Nun setz' ich meinem Feinde nach, und hol׳ ihn ein, Nicht kehr' ich um, bis ich ihn aufgerieben!-- 99. Sie stoß' ich nieder, daß sie nimmer aufsteh'n, Und hin zu meinen Füßen stürzen! 40. Eo hast du mich mit Kraft zum Streit gerüstet,! Und meine Widersacher unter mich gebeugt l 41. Du gabst den Nacken meiner Feinde mir. Und meine Hasser, daß ich sie vertilge. 42. Sie schrien (Niemand hilft!) Zirm Ewigen; er hört sie nicht l 49. Wie Staub zermalm'ich sie, der vor dem Wind zerstiebt, Wie Gassenkoth zertrct' ich sie! — 44. Du hast von Bürgerkriegen mich errettet, Zum Herrscher fremder Völker mich erkohren, Und Völker dienen mir, die ich nicht kannte! 45. Gehorsam sind sie mir auf's Wort, Der Fremdling unterwirft sich schmeichelnd mir 46. Die Söhne der Barbaren blühn nicht mehr, Aus ihren Festen zittern sie hervor!- 47. Ich oval) lebt! ihm, meinem Felsen, Ebre! Verherrlicht sey mein Rettergott;