Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1811)
- Article
- Einige Gedanken über den Werth und die Bestimmung des Weibes und die Nothwendigkeit, es für solche zu erziehen, zu bilden
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 57 (sequence 19)
- Language
- German
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Leitung' vorbereiten, also unter 10 Lehrer und 2 §dn°m,t« «cn folgendermaßen vertheilt. lim die Fähigkeit eines jeden Schülers, einer jeden Schülerin, und den Punkt genau angcben zu können, wie weit jedes Individuum meiner Anstalt gekommen ist, so ist der Echulplan so eingerichtet, daß ich fast alle Lehrgegenstände, selbst diejenigen, welche von den Privatleh« rern ertheilt werden, gleichfalls vortrage. Daher ich in verschiedenen Klaffenden moralischen Unterricht, die Deutsche, Französische und Hebräische Sprache» die Erdbeschreibung, Geschichte, Naturgeschichte, Haushaltungskunde, das Rechnen und die Verstandes- Übungen, und öfters die Anfangsgründe im Lesen selbst erthcile. Außer mir und meiner Gattin, lehren in beiden Anfialtcn: Der Kupferstecher, Herr Bendig, das Zeichnen. Herr Curländer, das Schönschreiben. Herr Oppenheim, die Rechenkunst. Herr d'Heurcuse, den erwähnten französischen Unter« rieht in den ersten Klassen. Herr Presiiot, den englischen Unterricht in der Knabenschule. Herr Professor Wadzeck giebt den ältesten meiner Schüler aus Freundschaft für mich, ans Liebe zur Jugend im Allgemeinen und meiner Schule insbesondere, da dessen ältester Sohn sich in derselben als Schüler befindet, jede Woche eine Vorlesung in der Physik, begleitet mit den angenehmsten und lehrreichsten Versuchen.