Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1811)
- Article
- Einige Gedanken über den Werth und die Bestimmung des Weibes und die Nothwendigkeit, es für solche zu erziehen, zu bilden
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 55 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2304627-2304628-2304630-10858299-2305640--02960-2305864- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
55 Geschichte. Kurzer Inbegriff der allgemeinen Weltgeschichte, und bei ältern besonders die der Bi bel, alsBeispielsammlung moralischer und unmoralischer Handlungen, deren Wirkungcn und Folgen, nebst der vaterländischen oder Brandenburgischen Geschichte, und besonders put'Aushebung der Lebensbeschreibungen von den würdigsten Frauen aus allen Ständen. Naturgeschichte. Soweit solche dem weiblichen Geschlechte nothwendig ist, um ste als Vorbereitung und Grund einer Wissenschaft zu legen, die ich weibliche Technologie oder Encyclopädie der Haushaltungskunst nennen möchte. Der Unterricht in dieser begreift nämlich in meiner Schule, die vorzüglichsten Gegenstände der Haus- Haltung, die Erfordernisse für Küche, Speisekammer, Keller, deren Erwerbung oder Gewinnung, Preise, Gebrauch, rc. Der sämmtliche Unterricht sowohl in Handarbeiten als in den Wissenschaften wird wöchentlich in z7 Stunden vertheilt, wovon die eine Hälfte für dir erstcrn, und die zweite Hälfte für die andern bestimmt ist. Er fängt an Vormittags um 8 Uhr, und dauert bis 12 Uhr. Nachmittags ist er ganz für die Handarbeiten bestimmt, und dauert von halb 2 — 5 Uhr. Bei dem Unterricht in den Handarbeiten ist eine genaue, vorsichtige Cintheilung, sowohl im Betreff der Zeit als der Gegenstände getroffen, um die möglichste Zunahme der Fortschritte, der Fertigkeit der Bearbeitung oder Behänd« lung jedes Gegenstandes zu bewirken. Zu dem Ende wird