Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1811)
- Article
- Einige Gedanken über den Werth und die Bestimmung des Weibes und die Nothwendigkeit, es für solche zu erziehen, zu bilden
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 49 (sequence 11)
- Language
- German
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selben zu erwarten ist, was solche verspricht, leisten will und leisten kann, zu geben, und solches zugleich mit der inner» Einrichtung des Instituts bekannter zn machen. Die Haupttendcnz meiner Töchterschule geht dahin r r. Die Zöglinge sowohl in Handarbeiten, als: 2. in Wissenschaften hinlänglich zu unterrichten.!. Handarbeiten. Die Nothwcndigkeit dieses Unterrichts ist zu bekannt, als daß ich nöthig hatte, solche erst darzuthun. Nur kommt es daraus an, wie weit sich dieser Unterricht erst«« <fctt, wie er eingerichtet scyn soll. In der Töchterschule besteht er zuvörderst in prakti« scher Anleitung ztt den in jeder Haushaltung nothwendigen weiblichen Arbeiten, nämüch: a. Im Stricken, jeder Art; mit diesem Unterricht wird zugleich die Anweisung im Hackeln, Frangcn und Filct zu arbeiten und Klöppeln verbunden. b. Im Nähen, von den Anfangsgründen bis zum feinsten Ausnahcu der vorzüglichsten Muster, nebst dem vvrkheilhaften Auvbessern schadhaft gewordener Gewebe. Um diesen Zweck vollkommen zu erreichen, wird von jeder Schülerin ein A u s b e sse r n n g s -M v d e l l angcfertigt, woran sie im Ansbestern und Stopfen jeder Art richtige Kenntnisi et halt , die ihr einst von sehr wesentlichem Nu« tzen seyn wird.