Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1811)
- Article
- Ideen über religiöse Erziehung und Religionsunterricht
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 32 (sequence 14)
- Language
- German
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32 das de» Sterblichen mit dem Unendlichen verbindet. ״Der Himmel — sagen die menschenfreundlichen Bramincn — ist ein Pallast, in welchen man durch eine Menge sehr verschiedener Thore gelangen kann." Doch was bedarfs fremder Beispiele? Lehrt nicht auch die Bibel: ״wo ich mc>- ncs Namens zu denken verordnet, da bin ich, da segne ich dich (2 B. M. 20, 24.). Gewiß wird kein wahrer Lehrer der Jugend es wagen, irgend einen Glauden, irgend einen Gottesdienst in ihren Augen lächerlich oder verächtlich zu machen. Erbetrachtet cs vielmehr als einen Eingriff in die Rechte der Gottheit, wenn sie es waget über irgend einen zn spötteln, lehrt sie frühe jeden als ein heiliges Palladium anzusehn, aber lehrt sie auch frühe, daß jeder Intolerant der verabscheuungswürdigsie Antipode jeder Religion ist, und bildet so den schönen Verein der erhabensten menschlichen Gefühle: des Glau« brns und der Duldung! I. W-l.