Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1810)
- Article
- Gedichte
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 419 (sequence 5)
- Language
- German
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Warum auch feine Huld , Mir Eott entzogen habe:' Mein Unglück, ohne Schuld, Verdient wohl eine Gabe. ' Ein Thranchen, mild gcivrint, Aus ftommgcrührtcm Herzen; Ein -Wörtchen, gut gemeint, Es Mt so manch: Schmerzen! Allein sie missen nichts Wie den der Gram verzehret, Der ewig Gottes Licht Und jede Freud'entbehret. Doch ewig? ewig? Nein! Nicht ewig werd' ich leiden, . .Auch mir wird einst ein-Schein, Und viele schöne Freuden- Ein Lichtchen, klar und rein, Cch' ich im Geiste brennen. Ich sehe seinen Schein, Nur kann ich ihn nicht nennen. Da wandl' ich srch und frei,' Und werde nimmer fallen. Kann handeln, ohne Scheu, Nach eignem Wohlgefallen.