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Sulamith · 1810-01-01 · 1 Bd. 6 H. (1810) · p. Seite 419

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Dritter Jahrgang 1810-1811
Issue
1 Bd. 6 H. (1810)
Article
Gedichte
Date
1810-01-01
Page
Seite 419 (sequence 5)
Language
German
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Warum auch feine Huld , Mir Eott entzogen habe:' Mein Unglück, ohne Schuld, Verdient wohl eine Gabe. ' Ein Thranchen, mild gcivrint, Aus ftommgcrührtcm Herzen; Ein -Wörtchen, gut gemeint, Es Mt so manch: Schmerzen! Allein sie missen nichts Wie den der Gram verzehret, Der ewig Gottes Licht Und jede Freud'entbehret. Doch ewig? ewig? Nein! Nicht ewig werd' ich leiden, . .Auch mir wird einst ein-Schein, Und viele schöne Freuden- Ein Lichtchen, klar und rein, Cch' ich im Geiste brennen. Ich sehe seinen Schein, Nur kann ich ihn nicht nennen. Da wandl' ich srch und frei,' Und werde nimmer fallen. Kann handeln, ohne Scheu, Nach eignem Wohlgefallen.

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