Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1810)
- Article
- [Ohne Titel]
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 409 (sequence 3)
- Language
- German
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~~4 ־׳—י־־C9 beipfli^fcn; bcB c!«c jur £clso,1c!t gelungen tnu{]tn, löi? Menschen Tonnen nämlich zu entschuldigen scyn» und doch der Seligkeit entbehren müssen und auf mancherlei Weisf" gedrückt werden. — Ein Pferd ist sehr zu entschuldigen, daß cs ein Pferd und kein Mensch ist. Wer durch den Biß eines׳ rollen Hundes wüthcnd geworden ist, ist sehr zu entschuldigen, und wird doch mit Recht erstickt; und wer endlich seine Begierden nicht beherrschen kann, ist sei, ncr Schwache wegen wohl zu entschuldigen, er kann aber doch weder Ruhe des Ecmüches noch Erkennrnjß und Liebe Gottes erlangen und ist nothwcndigcp Weise vep, lorcn". Rabbi Samuel Hachassid (welcher im iztcn Jahrhundert lebte, und wegen seiner außerordentlichen Frömmigkeit den Beinamen des Frommen erhalten hat, )• sagt in seinem Werke; Scpher Hachassidim §- 788: ״Es ist immer besser, wenn man das Gebet in einer Sprache, die man versteht, als in der h e bra i? scheu (wenn man sie nicht versteht,) verrichtet. Wer aber sein Gebet in einer ihm unverständlichen Sprache verrichtet, auf diesen waren jene Verse im Jsaias XX XIX. 13. 14) sehr anwendbar, wo cs heißt: ״Der Ewige spricht: Weil dieses Volk sich mit dem Mun» de zu mir nahet, und mich bloß mit den '•' Erwähnung der Eigenschaft und des Willens Gottes,, durch deuilichcrn?tusdruck verständlicher zu werden. Dies; denjenigen icser״!, denen die obige Acußerimg auffallend scyn sollte, D. H. in. 2->br-d 1. Band,- . ' - Ff