Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 5 H. (1810)
- Article
- Der Tod Sauls oder die Hexe zu Endor
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 328 (sequence 12)
- Language
- German
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Die Sendung meines Amtes nicht. Berichten Bloß Mt' ich, und kann nicht einmal bereden. Wie;n besiegen scy der Feind, sollt' ich Berichten, und kann nicht den Freund besiegen; Für seine eigne Sache nicht besiegen. Prinz! Jonathan! Eilt dir dein Vaterland Nicht mehr? Nicht mehr dein brüderlicher David? Ist jenes Eides Stimme >chon verhallt, Den ihr im Walde Hares euch geschworen? Dcrrrccknet schon die Thianc, welche damals Der Trennung zweier cngvcrknüpften Seelen, Des Bundes hoher Heiligkeit,'geflossen? Willst du nicht mehr für eure Wunsche thun? Dorübcrlassen die Gelegenheit, Die sich so schön, so groß, so folgercich, Vielleicht nur einmal in dem Leben zeigt? Mit welcher Antwort soll ich treten vor Den ungeduldig Harrenden? Vor David? Wie ihm den Trost so vieler Leiden rauben? Wie ihn das Neue, schmerzlich Ungewohnte, Den Kali sinn seines Jonathans, ertragen lehren? Jonathan (wie aus einem Traum erwachend). Ja, mein Entschluß sicht scsi, und keines Sterblichen Beredsamkeit soll stürmend ihn erschüttern. Geh', und verkünde David ihn: Er wisse,. So sprich, was stets das Vaterland mir war; Wie hoch mein Her; bei seinem Namen schlug. . , Nie Hab' ich, galt cs seine Rettung, Gefahr Gescheut; mein Blut in seinem Streit gespart. In jedes Treffen gicng ich, unbedenklich,