Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 5 H. (1810)
- Article
- Der Tod Sauls oder die Hexe zu Endor
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 323 (sequence 7)
- Language
- German
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Nach Kn'egcssttte ehrlich ihn befehde«; ' - Xcn könnt' er heimlich, listig hintergchn? begehn an Gast - und Völkerrecht? Ten Freund im Echooße des Vertrauens morden? Er könnte solches sich verwegen, und Verwegner noch auf meinen Beistand rechnen? (heftig) Geh', geh', das kann mein David nicht. (Das gleicht Idm nicht. So schimpflich Opfer kann er nicht Der Ehre seines Vaterlandes bringen. Bo lhcuer Tugend nicht vom Laster kaufen. (noch heftiger) Geb', geh', wofern ich nicht dich selbst foll als Verrather achten und ergreifen lasten. Fremder (mir Fassung). Ich ehre diese Hitze, Prinz, die mich Emchrt; dieß billige Unbilligüeyn. Doch meinen Sender, nicht mich selbst, von Schuld In reinigen, scy jetzo mein Geschäft. Ist rein der Herr, so wirds auch wohl der Diener. (Vach einer -Taufe, wahrend weicher ihn Jonathan gespannt betrachtet.) Die Sache, wurd'ger Prinz, ich muß gestehn, Hak ihre schlimme Seite, welche wohl Verdient,. daß em großniüth'gcr Königsfehn Ccm und des Vaterlandes Wehl darob Vergisst. Doch solche schlimme Seite hat Jedwede Handlung in der Sterblichkeit, Die über das Gemeine sich erhebt. Geglättet vor.uns liegt die plane Ebne, In Schatten völlig oder Licht gehüllt; ' Z- '