Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 4 H. (1810)
- Article
- Die Höhle zu En-Gedi
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 218 (sequence 2)
- Language
- German
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des Würmchen, ״;ע.י sic flammt aus der Krone des Scruphs. — Groß und anbetungswürdig ist der Ewige in dem Errah- . lcnringc seiner Westn, die, unbcgreisiich und wunderbarverschlungen, das Ganze durch sich, erhalten, und sich durch das Ganze. Und der Mittelpunkt dieses Rings ist dcr Mensch! In ihm vermahlen sich gleich sichtbar Weisheit und Güte, wie zwei brüderliche Sonneusirahlcn. Er ist das schönste Siegel der Größe seines Schöpfers, und von sich selber geht er aus den großen Gang, der ihn unmittelbar zu Gott führt. Hingerissen von seiner eigenen Größe , sinkt er in Staub, de» anbetend, der so groß ihn schuf; ansiauncnd die Duelle, aus welcher entsprang der Strom, der jetzt ihn forlrcißt zu großen und erhabenen Handlungen. — In solchen Augenblicken sinkt der Schleyer, welcher ruht vor dem Allcrheiligstcn; und mit hcllgescharfte:n Sehcrauge sicht dcr, Mensch die Geheimnisse seines Sclbsis sich entfalten. Sein Herz erhebt sich voll heiliger Kraft, und kühn und unternehmend schreitet er zu Thakcn, die Engel ihm neiden könnten. Da lös't sich sein Wesen von allem, was ihn zum Irdischen stempelt. Ein verklär, ter Geist geht er hervor aus dem Wonncnmeer seiner Ge. fühle und Betrachtungen, und umschwebt in den engsten Zirkeln den hohen/Lichtpunkt aller Vollkommenheit. In solchen Augenblicken ׳ der heiligen Begeisterung fcycrt die Tugend ihre schönsten Triumphe; und der Ewige selbst spricht ׳über den Mann seines Herzens das große Wort der Weihe. Schwül war dcr Tag. Ein glühender Fencrball schwebte am Himmel dir Sonne, und wir Pfeile schossen