Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1810)
- Article
- Über die Personification in der hebräischen Poesie und das Ceremonialgesetz in der hebräischen Religion
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 21)
- Language
- German
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das ganze Institut anfthn möge) zu erweitern und zu vcrdeurlrckeri. Freilich muß cs jedoch der Währheitsfteund mit innigem Schmerze cingcstchn, wie so manche der spätercn Rabbinrn sich bloß an dieser Hülle hielten, die Quintessenz vcrnachläßrgwn, und ob des Ceremonial's die erhabene Religion der Natur ganz zu vergessen schienen )asür aber.suchten die Weiseif. reu und Besten derselben, und vorzüglich unser großer Rabbi Moses Maymomdcs die Vereinigung jenes Glaubens und dieser Handlungen zu bewirken. -— Auch zu unserer Zeit hat das löbliche Etreoen nach׳ Wahrhew und ^!usklarung mehrere Regen- Len veranlaßt, durch Synoden und Konsistorien das Reich der Religion zu vergrößern, und die Herrschaft des Fanatismus zu zerstören. Auch viele Israeliten von Geist und Her; haben sich dieser ruhmvollen Arbeit aus vollen Kraftcn unterzogen. Möge der warme Eifer dieser Männer in seinen Wirkungen eben so fruchtbar seyn als dessen Urfache heilbringend und würdig ist, möge-der Geist der Zeit in heilsame Verbindung mit der edlen Einfalt der Religion gesetzt werden, beide in stets aufsteigenden Verhältuissen sich veredeln, und der Schutz der Regenten , und der Enrhusiasmus unserer Glaubensgenossen, und die wiederkehrende Liebe unserer christlichen Msibrüder das würdige Werk kreurN l