Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1810)
- Article
- Über die Personification in der hebräischen Poesie und das Ceremonialgesetz in der hebräischen Religion
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 162 (sequence 1)
- Language
- German
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162 .«■־ II. Heber dir Personification in der hebräischcir Poesie und das Ceremonialgescü , in der.hebräischen Ncligion. Als Einlcituug zum zweiten Thcil der Fragmente aus dem Talmud,- von Jacob Weil. (Im Nka.'inscrift vcm Derfüsscr eiiigesnidr.) Der Volksglaube der Griechen!st von mehreru neuem Dichtern und Philosophen, von jenen auf eine sehr poetischc, von diesen auf eine sehr unphilosophische Weise bis zu den Wolken erhoben worden. Wenn uns — so sagen sie — die Natur ein beständiges Echo, eine ewige Wieder, gehurt ihrer selbst ist, wenn wir in dem erhabenen Laufe der Weiten, die uns umgeben, wenn wir in dem bcstandigen Wechsel, in der ununterbrochenen Folge der Dinge, nur der Nothwendigkeit eisernen Cccpter herrschend crbli» cken, kurz, wenn uns die Natur lodte Philosophie ist, die wir erspähen, entdecken, analysiren, nur nicht fühlen, nur nicht bewundern, so war sie Hclla's gluckst, chcn Dewohnern eine ewig verjüngte, ewig reizende, ewig entzückende Dichtung, deren Wesen ihnen vielleicht versteckter, deren Sinn aber ihnen gewiß bekannter, verschwistcrtcr war als uns. Welcher Geist, welche Fülle von Empfindungen herrschte nicht unttr ihnen, schwand nicht mit ihnen aus Rheen's cntgöttcrtem Hause! — Mach-