Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1810)
- Article
- [Rezension] / -f.
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 133 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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rz; weltlichen Sitte: den Schöpfer durch Opftr zu vcrchrcn, zu entwerfen, werden bei der Beschreibung des SalomL» nischen Tempels mehrere Beispiele von einzelnen frü» her lebenden heiligen Männern sowohl angeführt» als auch der nachherige pricsierliche Esttesdicnst in der Sriftshütte mit einiger Ausführlichkeit beschrieben. Endlich werden in den beiden letzten Kapiteln die zwei Hauptstände der Nation, der Priester - und der Prophckmstand, ihre Bestimmung und Würde, so wie die Gefchlrchtsfolge der vsnrchmsien Personen dieser Stande, genau angegeben. Sehr!?Lenswerth und ganz dem Zwecke des Tuches., gemäß ist cs, daß der Vcrfass-r in feinem hebraischcn.Texte der reinen Dibelsprache huldigt und selbst die moralischen Betrachtungen nicht bloß in deutscher Sprache, als Anmcrkungen beigefügt, sondern dem Texte c!!1ver!e!bt. hat, um -den Schülern zugleich einen reichen Vorrach von hebraischcn Wörtern und leichten Sätzen zu verschaffen. Was die neben dem Texte befindliche deutsche Le» bersctznng betriff, so hat man alle Ursache mit derftlbci! zufrieden zu seyn; der ungekünstelte einfache Styl ist ganz passend für die Kinder, für welche das Buch bestimmt ist. Nur hatte der Verf. weit bester gerhan , wenn er in einigen Stellen dem hebräischen Texte weniger treu geblieben wäre. Er würde alsdann manche sprachwidrige Ausdrücke und Cinnesentsiellungen, wie in den folgenden Stellen: ״er habe' seinen ersten Ahn zum Beispiel", ״Gott v c rh i 111 sich gegen ihn wiederum gleichsam zufällig", ״suchet durch weiche Worte seinen Zorn zu dampfen", ״daß ec hinfahre in dem Dünkel seines Herzens";