Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1810)
- Article
- [Rezension] / -f.
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 126 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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1 '26 Erundttpte zu lehren, ist in'einer doppelten Hinsicht zu betrachten: in der materiellen und in der forma* len; jene hat zum Eegrastande: die Jugend frühzeitig mit der Religions-und Civilisationsgeschicht: unsrer israclitischen Vorfahren bekannt zu machen; diese, ihr schon früh eine Anleitung zum gründlichen Erlernen der rein-n hebraischen Sprache zu geben. . Leides wird nur dann erreicht, wenn dieses Tuch nach einer guten Ucbcrsctzung, die dem Sinne der Ursprache völlig entspricht, gelehrt wird. Daß die heilige Schrift, als die Basis der Religion, in allen ihren Thcilen ganz dazu geeignet ist, das jugcndliche Gcmüth zur Religiosität zu wecken und fromme Sedanken und Empfindungen in demselben anzurcgen und zu beleben, besonders wenn dieß heilige Buch mit einer gewissen imponirenden Feyerlichkeit und mit andächtigem Anstand vorgetragen wird, dieß wird wohl von Niemanden mir Grunde bezweifelt werden können. Der kindliche, einfache und faßliche Vortrag, der besenders in den Tüchern Mosis herrscht; die ungekünstelte Zusammenstellung der auf einander crfolgtcn Bcgebenhciten, welche stets in unmittelbarer Verbindung mit Gott gesetzt sind und einzig und allein dahin zielen, den Ganz der Vorsehung vom Anbeginn des Menschengeschlechts bis auf spatere Zeiten recht anschaulich und deutlich vor Augen zu stellen; die treue Darstellung aller charakteristischen Eigenschaften der Hauptpersonen, wobei auch manche ihrer Schwachheiten und Fehler nicht unbemerkt bleiben; die individuellen und bestimmten Erzählungen und Drisviele