Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1810)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 62 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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— — ״Seitdem Se. Hoheit unser gnadie sier Lau des vaker, heißt cs in derselben, den Jude: die Erlernung der Handwerke erlaubte, haben.wir Vorzug lich auf diesen Zweck hinzuarbcikm gesucht, unsere Zögling: die lhcüs aus armen Kindern bestehen, zu Handwerkern und Künstlern zu bilden» theils durch die Erweckung de, eignen Liebe zu dieser Art von 'Beschäftigung» theils durch Unterweisung in einigen darauf sich beziehenden Dorkennt- Nissen." ״Mehrere Zöglinge sind bereits zu Anfang; des jetzt ablaufcnden Jahres bei verschiedenen Handwerkern in die Lehre gekommen,'und haben von ihren Meistern das beste Lob 'erhalten. Mit größtem Vergnügen, bemerken wir, daß der Eifer und die Liebe für die Erlernung der Künste und Handwerke unter unfern Zöglingen immer allgemeiner wird, und gewiß sehr wenige von den Unbemittelten einen andern Stand ergreifen werden.^ .' ״Wenn ts für jeden erfreulich scyn muß, die ersten Früchte einer Schule hervorgehen, und eine Klasse von Menschen, denen sonst das härteste und sch-nählichsie Lovs zu Theil geworden wäre» einer cdlcrn Bestimmung heranreifen zu sehen, so fällt zunächst der Dank auf dcnjenigcn» den wir als den Urheber dieser humanen Frucht verehren, so wie auf alle edle Unterstützer des Philantropins, durch deren thatige Bcihülfe die gute Sache entstanden, in sa weit gediehen ist. .Besonders aber verdienen jene Enten unfern vorzüglichen Dank, durch deren ansehnliche Beitrage sich jenes schöne Institut einer Handwerks - Casse gebildet, wodurch die Unbemittelten in den Stand, gesetzt