Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1810)
- Article
- Der Monat Chislow
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 52 (sequence 5)
- Language
- German
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Mfte waren die Zufluchtsörtrr der bedränaten Glaubiaen. "WdMurzeln und Kräuter mußten ihnen das Leben fristen. Oft wurden sie dort überfallen , und für die Pünkt» lichkeit, mit der sie den Sabbath feyerken, wurde die Höhle ihr Grab. Anti och üs selbst soll sich an solchen Gräuelthaten höchlich ergötzt haben. Doch je mehr sie gedrückt wurden, desto strenger hielten sie ans ihren Glauben und ihre Religions - Gebrauche, und die nicht mehr zu ertragenden Bedrückungen belebten sie endlich zu dem kühnen Entschluß sich zu widersetzen und die Fesseln der Syrer abzuschütttln. Unter dem Panier des Glaubens fochten nun Manner und Jünglinge. Ihr Anführer, oder vielmehr ihre Anführerin war — die Verzwei felung, von der man schon Wunderdinge gehört, und von jedem Kampfer ward der Tod als ein Bruder umarmt.^ Zu verlieren hatte man nichts, und wer von den Kriegern hatte auch nicht^woUWeremes zeitlichem» als eines ewigen Todes sterben wollen? — Mathatias, eines hohen. Priesters Sohn, ein Mann von strenger Gerechtigkeit und brennend für das Wohl seines Volkes und die^Erhaltung seines — GlaumüMMe^eme"BMr"zü^chem Kampfe ffrc die Freiheit ihres Gewissens auf, und war ihnen ein Vor-- bild des Muthes und der Tapferkeit. Er hatte näm« - lich fünf Söhne, mit welchen er sich zur Zeit der Re- ״ligionsverfolgungnach seinem Geburtsorte Mod in begab. Da geschah auch ihm vom Apellest einem königlichen Bedienten, der Antrag zur NMionsverwech-