Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1810)
- Article
- Tugend-Größe
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 47 (sequence 5)
- Language
- German
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—. 4? ir wieder zu Häuft angckommen, als man ihm bestürzt die Nachricht brachte: Ein Feuer vom Himmel verzehre Las Grab seines Lehrers! Erschrocken eilt' er dahin, und fand es wirklich so. -Aber mit einer göttlichen Zuversicht, womit seine reine Tugcndgröße ihn erfüllte, warf er seinen Mantel auf die Flamme hin, und sprach mit der Begcisterung eines Sehers die fcyerlichcn Worte: Cchlummre hier, die lange Grabesnacht durch. Beim Erwachen des großen Morgens wird dein Gott dich auslöscn. Doch solltt Er nicht — o dann löst ich dich aus,׳ so wahr Sott lebt"!") Die Flamme mar elngesunrea. Wer fühlt nicht bei dieser so kühner! als lieblichen ׳Mythe der Vorzeit, Schillers Worte von-der Macht des Gesanges! Wie mit dem Mab des Sökterboten- Beherrscht er das bewegte Herz. Er raucht-c§ in das Reich der Tobten, i Er hebt es staunend himmelwärts׳; i Und wiegt es zwischen Ernst und Spiele׳' . Auf schwanker Leiter der Gefühle. Büschenthak ') Diese Worte enthalten zugleich eine Anspielung auf Ruth, Kap. 3,!3 — 14.