Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1810)
- Article
- Einige Blicke auf die Bemühungen der deutschen Israeliten in Hinsicht ihrer Kulturbeförderung
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
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Wcstxhalischtn Armee zur höchsten Zufriedcnhei t ihrer Chefs. Diele derselben fechten jetzt in Spanien, in dem Lande, wo noch vor wenigen Jahren jedem Jsrac- Uten durch das Jnquisitionsgcricht das Todcsurtheil ge. fprochen wurde, sehr tapfer und avancircn nach Verdienst *). Fast bei jedem Rcgimcnte dienen Israeliten als Freiwillige. Es giebt Regimenter, in welchen sich die Zahl der Israe» litcn auf mehr als 20 belauft. Auch unter Len Königlichcn Garden׳ und selbst unter der Osräe äu Corps dienen mehrere derselben. Als Freiwillige, die sich unter diesem schöne» Corps befinden, sind dem Einsender dieser Nach» richten unter andern bekannt: der Sohn des Herrn Cyn» dikus Lazarus Hellwitz in Beverungen, der Sohn des Herrn Heinem ann in Münden und endlich Herr Kall mann aus Arolsen im Waldeckschen. : Diese praktischen Beweise des guten Strebens sind unstreitig besser als alle Theorien der Ccgnec Jsraclsl — *) Der Aussage eines glaubwürdigen Israeliten zufolge, welcher sich vor Kurzem in Madrid befand, halten sich . gegenwärtig überhaupt mehrere Israeliten in Spanien besonders zu Satagofsa auf.