Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1810)
- Article
- Einige Blicke auf die Bemühungen der deutschen Israeliten in Hinsicht ihrer Kulturbeförderung
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
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Soldaten und den Unbegütcrtcn entspringt, in Wcstphalctr jährlich mehrere Tauftnd Thalcr von den Israeliten, deren Seclcnzahl sich auf 16002 belauft, erspart werden. Mehrere Rabbinen werden mit guten Beispielen vorange«' hen. Einem Vorsatze des Kollegiums gemäß werden übri-. gen§ zur Vermeidung aller Weitläuftigkriten keine weitere Erörterungen chesnalb crtheilt werden. Wir cheik-r den Lesern die in dieser Beziehung crschieneuen Kouststonalvcrfügungcn mit, die sich indessen, da es die Gegenstände heischten, von allen andern, in Hin» sicht der cingcmischten hebräischen Wörter, gänzlich unter« schkwM. . Zufolge einer anderweitigen Verfügung dürfen die Nabbincir weder die sogenannten Chabvr » (12n) und Morcnu - (מודעו) Eertifikate ohne jedesmalige besondcrc Erlaubniß des Konsistoriums auskheilen, noch vielweniger für Kabalaקנלה)׳־) Erthcilungen und für thco« logische Entscheidungen irgend eine Bezahlung annchmen. Die Einrichtung, daß das Königreich für die Zsraeliten in Syndikate cingttheilt ist, zeigt einen sehr guten Nutzen. Wenn erst das Ganze gehörig im Gange scyn wird, werden auch die Herren Syndiken, welche das Gute zu befördern Haben , weniger Mühe haben, und ihr Amt wird ihnen dadurch erleichtert werden.׳.־ v: Diele Israeliten Weffphalcns zeigen sich übrigens der Bürgerrechte würdig. Sie widmen ihre Kinder den Kün« fern und Handwerken, und eine bedeutende Anzahl derselden, selbst mehrere Vermögende, dienen bei der Königl.