Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1810)
- Article
- Einige Blicke auf die Bemühungen der deutschen Israeliten in Hinsicht ihrer Kulturbeförderung
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
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gen. Das Nähere, das Synagogeinvestn überhaupt be« treffend, durfte :n diesen Blättern, nächstens mitgetheilt. werden. Zur Bildung einstiger Israelitischer Volks-und Schullehrcr wird hiese'l-st ein Scminarium errichtet, an welchen: die Mitglieder des Königlichen Asnfistorinms der Israeineu den Umerricht rhcils leiten, theils selbst ertheilen werden. Funfriz aus der Gcsammkmassc der armenIsraelitischen Kinder des Königreichs durchs Loos bestimmte Knaben wer- Len im Institute erzogen und größtenthcils zu Handwcrkern, Ackerbauern, Soldaten u. f. w. bestimmt werden. Aus ihrer -Mitte werden zehn zu Seminaristen gewählte Die Konfirmationen der Knaben und Mabeben (denn auch für den Religionsunterricht der Tochter wird gesorgt werden) werden auf eine sehr feyerliche Art in den Synagogen in Gegenwart des Rabbiners vor sich gehen. Die erste Konfirmation dieser Art ging vor Kur- " Sem hieftlbst vor sich.. Nach einer zuvor von dem Hern! Konsistorialrath H c i n c m a n n am Sabbath in der Cchnlsynagoge, nach Beendigung des Dorlcscns der bib« bischen Stellen gehaltenen Rede: über den Zweck der Konfirmakion, erklärte sich der Knabe feyerlichst über die Srundwshrhritcn der Religion , Welche er durch die gött» liche Gesetzgebung kennen lernte, und versprach — aber 'ohne Schwur oder Handschlag ׳— nach den religiösen, moralischen Gesetzen zu leben, und die Gesetze des Staats jederzeit treu zu erfülle«. Hierauf ertheilte ihm der ehrwürdig; Rabbiner, Herr Konsistörialrath Lob Berliq,