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Sulamith · 1810-01-01 · 1 Bd. 1 H. (1810) · p. Seite 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Dritter Jahrgang 1810-1811
Issue
1 Bd. 1 H. (1810)
Article
Einige Blicke auf die Bemühungen der deutschen Israeliten in Hinsicht ihrer Kulturbeförderung
Date
1810-01-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Hause Jacob keine eigentlichen mir dem Glauben zu verebt« barendm Umwälzungen, sondern nur behutsame einzelne Verbesserungen von Selten der Israelitischen Behörden wahrnimmt, welche die goldene Miltclsiraße als die beste erkennen, damit sic, auch hierin desto eher im Stande sind, sich ohne Gefahr dem Zielpunkte zu nähern. — Das Resultat, .welches au§ b'r. ürrWctzenen^Unternehmungen der erwähnten Behörden hcrvorgcht, in jedem Betrachte erfreulich und berechtigt zu den besten' Erwartungen — für die Zukunft. ■ Das Streben derselben ist, wie eS sich ergicbt, insbesondere dabin gerichtet: ihren Glaubensbrüdern öftere Veranlassungen zur Erkcnntniß des Bessern zu geben, ihnen zur Erfüllung desselben die Mittel möglichst darzurcichelr und sic gehörig dazu aufznmuntcrn. ' Die zeirher so sehr vernachlaßigte Erziehung und Bildung der Jugend zu verbessern, ist ihr vorzüglichstes Bestreben. Denn von der künftigen Generation ist ja erst die gesegnetere Aerudte der jetzigen Aussaat zu erwarten. — Ein zweckmäßiger, der Vernunft und dem Herze» mehr entsprechender Unterricht — besonders in der heiligen Religion unserer Väter — soll daher künftig an die Stelle des planlosen Unterrichts gesetzt werden.' Das Kind soll, mit einenr Worte, zum Menschen, Israeliten und Bürger gehörig gebildet werden, Mehrere arme Kinder sollen auf allgemeine Kosten in besorwern Instituten erzogen und ge» Liidtt werden, damit sie dem Staate einst durch das Erlernen verschiedener Professionen, durch den Feldbau, Soldattnstand u. s. w. nützlich werden können. Diejenigen be- A »

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