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Sulamith · 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 205

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
9 (1845-1848)
Issue
Heft 3
Date
1845-01-01
Page
Seite 205 (sequence 13)
Language
German
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IRI
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209 Schmerz über die Trennung von ihrem geliebten Gatten (der sich, weil sic nach 10 Jahren der bestandenen Me Hm keine Kinder gebar, nach talmüdischem Gesetze von ihr scheiden lassen wollte), sich von ihm als Zeichen der Liebe das, was ihr das Schönste uNd Kostbarste schien, zum Geschenk versprechen läßt und dann gleich den Weibern von Wcinsbcrg den Gatten selbst in ihr Vaterhaus bringt) (und, wie die Orginalerzählung lautet, in dem erneuerten Bunde mit ihrem Gatten, ein Kind zeugt). Da indeß -der Herr Recensent in Betreff Nr. 8 r „Der Kampf der Weisen" fragt: „Sollte dieses wirke lich talmudisch sein?" so wollen und können wir die^ bejahen, indem wir zugleich wegen Nr. 11,-auf die „Proben rabbimscher Weisheit^ in Engels : „Philosoph für die Welt" und wegen Nr. 8 auf das 7. Heft des 4. Jahrganges unserer Sulamich, Seite 31, Hinweisen, wo unter dem Titel: „der Backofen dcsAchnai (aus dem Talmud)" von David Friedländer, diese Erzählung in Pnsazu finden ist, in welcher talmudischen Erzählung über rüst Streitsache die Behauptung aufgestellt M, daß Wunder allein keine Beweise für Wahrheiten sind. (Rabbi Elicser rief nämlich eine Stimme Gottes zur Bekräftigung seiner Behauptung an, die auch erfolgte: RabdiJosua rief aber der Stimme entgegen: Es ist nicht im Himmel, (6. B. Mosis, Kap. 30), das will sagen: wjr achten auf keine Stimme des Himmels, denn in Deinem Ge« schbuche auf dem Berge Sinai hast Du (Gott) selbst gelehrt: „Nach der Menge (Stimmenmehrheit) sollst Du Dich neigen.") David Fricdländcr schließt daher diese Erzählung dafelhß mit den Worten: „Ist cs möglich , die Achttlng für die Wahrheit stärker auszudrücken? Kann man dringender, auschaulichcr den Satz erhärten : daß Wunder und wunderbare Zeichen feine Beweismittel für die Wahrheit sind? Ich zweifle." — yi

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