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Sulamith · 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 170

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
9 (1845-1848)
Issue
Heft 2
Date
1845-01-01
Page
Seite 170 (sequence 60)
Language
German
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IRI
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170 Fra nkfurt a. M. Nach dem im Januar 1646 erschienenen Msten Rechnungsbericht des Hiesigen , Vereins zur Beförderung der Handwerker unter den israelitischen Glaubensgenossen," tüber dessen ruhmwürdiges Wirken wir fast seit seinem Beginne in der Sutamith Nachrichten lieferten,) betrugen die Einnahmen 10,988 Fl., die Ausgaben 3202 Fl. Die Statistik der Gewerbe, denen die Unterstützten sich gewidmet, eraiebt : 146 Schuhmacher, 98 Schneider, 47 Tischler, 43 Sattler, 28 Klempner, 22 Dreher, 21 Buchbinder, 27 Portefeuiltemacher, 17 Schlosser, 17 Schwerdtfeger, 16 Bäcker, 13 Kammmacher rc. Das Großherz Hessische Ministerium de- Innern hat dem Vereine unterm 13. September 1843 auf Ansuchen die Vergünstigung ertheilt, daß von ihm unterstützte Lehrlinge, sofern sie ein Armuths -- Zeugniß beibringen, bei den Zünften unentgeldlich aufgedungen und losgesprochen werden sollen. Am 16. September 1845 wurde zu Posen dag neu erbauete israelitische Waisenhaus unter angemessenen und erhebenden Feierlichkeiten eingeweiht. Am Geburtstage. I. M. der Königin von Preußen, den 13. November 1845^ wurde in Berlin das Stiftungsfest der jüdischen Waisen-Erziehungsanstalt für Mädchen im Hörsaale der jüd. Gemeindeschule Abends feierlich begangen. Ueber das Heilbringende dieser Anstalten für Knaben und Mädchen, und über die großen Verdienste des thätigen Stifters Herrn B a r u ch A u e r b a ch um dieselben, hat sich der Herr Geheime - Legal rionsrath V am h a g e n van E n s e in einem, in der Berliner Zeitung mitgerheilten, Brief höchst günstig und für diese gute Sache kräftig aufmunternd ausgesprochen. BreSlau 1846. „Vor längerer Zeit machte der Rabbiner Vn. Geiger eine Eingabe beim .Senat der hiesigen Universität, in welcher er die Ausdehnung der Wohlthat der Königl. Freitische auf die j ü b I sch e n S1 u d i r e n - d e n nachsuchte. Der Senat lehnte aber dieses Gesuch ab, worauf Dr. Geiger ein besonderes jüdisches Stift für Freitische jüdischer Studirende in Anregung brachte. Dieses Stift sollte nun schon zu Ostern in^s Leben treten und hat bereits' 500' Thlr. jährliche Beiträge. Ob es nun gesondert

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