Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 9 (1845-1848)
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1845-01-01
- Page
- Seite 34 (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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54 Kaisers Alfonso. Ohne Zweifel war Maimonides unter den Auswanderern, und er lebte wahrscheinlich in Almeria. der damals sehr festen und reichsten Handelsstadt Andalusiens. Im Besitze der Christen blieb diese Stadt bis um 1160, wo sie durch Eapitulation an die Mobaden kam, die den Einwohnern . freien Abzug gestatteten. Daß sich Maimonides zu Almena nach dem Oriente einschiffte , berichtet Leo Africanus ausdrücklich.^) Es sei mir hier noch erlaubt, die Verwunderung auszudrücken , daß Maimonides, der Stolz des Judenchums und eine , der ersten Zierden des Menschengeschlechts, inmitten der veredelten jüdischen Literatur noch keinen würdigen Biographen gefunden bat. - Welche, umfassende Forschungen, welche zahlreiche Lebensbeschreibungen würden ihn zum Gegenstände haben, wäre er nur christlicher Arzt, Itcl;er eo(ogchristlicher Philosoph gewesen! Rambam Maimonides' diätetisches Sendschreiben an den Sultan Saladin. Ein Beitrag zur Geschichte der Medicin für Aerzte und Freunde des classischen Alterthums, mit, kritischen und sacherlauternden Noten. Herausgegeben von Wisternitz, Dr. der Medicin u. s. w. zu Wien. (Wien 1843, bei Braumüller und Seidel.) 1ä Sgr. In der „Times" von 1843 hieß *$:**) „Da die allgemeine Aufmerksamkeit auf den jetzt (1843) sichtbaren Kometen gerichtet ist, kann es nicht uninteressant sein, zu erfahren, daß nach einer angestellten Berechnung die Sund flu th, von welcher im 1. Buche Moses die Rede ist, in Folge des Halleyischen Kometen entstanden ist. Halley giebt an, daß der nach ihm benannte Komet nüt alle 576^. Jahre einmal wiederkehre, und wenn man dies als richtig annimmt, so gelangt man, feinen Lauf rückwärts verfolgend, zur Periode der Sündfluth." (Hier folgt nun eine genaue Berechnung.) „Es ist also wahrscheinlich, daß die Sündfluch durch einen Kometen, und zwar durch den Hal- De vii Ls illu»!ribus etc. in Fabricius Bibliotlieca graeca XIII. ■ Mitgetheilt in den „Rosen."