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Jeschurun · 1929-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1929) · p. Seite 33

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
16 (1929)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 33 (sequence 35)
Language
German
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Ethische Vergleiche 33 6,11 mit 6,29 und 30, Raschi zur letzteren Stelle, כאדם שאומר נחזור על הראשונות. Der Abschnitt gehört natürlich inhaltlich nach zur Lager- und Marschordnung, ebenso wie der nächste Abschnitt, die Anfertigung und Verwendung der silbernen Signaltrompete. V. 11—29, die Erzählung, wie der Aufbruch vom Sinai geschah, sind der detaillierte Bericht, wie die Anordnungen von c. 2 erstmalig ausgeführt wurden. Die Verse 29—34 erzählen von den Verhandlungen, die Mose bei dieser Gelegenheit mit Chobab führte, und wieder schließt der Bericht mit der Wolke, die auch auf dem Zuge nicht von der Wohnung wich. V. 35 und 36 aber, die Worte, die Mose beim Aufbreiten und Rasten der Lade zu sprechen pflegte, sind gewissermaßen ein Priestersegen für Aufbruch und Rast. Denn Aufbruch und Rast sind ganz ebenso wie die Opfer von Gott gebotene gottesdienstliche Handlungen, werden darum, wie die Opfer, vom Blasen der silbernen Trompete begleitet: על פי ה, יחנו ועל פי ה, נסעו את משמרת ה׳ שמרו על פי ה׳ ביד משה• Ethische Vergleiche Von Bezirksrabbiner Dr• Salomon Stein, Schweinfurt. Es gibt für die wissenschaftliche Forschung, wie für das allgemeine Interesse eines jeden gebildeten Menschen kaum ein Gebiet, das so viel Anziehungskraft besitzt, wie die Erforschung der moralischen Grundanschauungen der verschiedenen Völker, der ethischen Grundlagen der einzelnen Religionen und Bekenntnisse. Daß wir die einzelnen Religionen noch besonders betonen, hat seinen Grund darin, daß zumeist die ethischen Anschauungen mit der Religion aufs engste verknüpft sind, wie dies ganz besonders im Judentum der Fall ist, nicht minder aber auch im Christentum. Es bedeutet nun nur die Feststellung allbekannter Tatsachen, wenn wir hier davon sprechen, daß von allen Völkern des Altertums im wesentlichen nur die Juden durch die Lehren der Thora und ihrer Propheten und weiterhin die Griechen durch ihre überragenden Geister, durch ihre die Geschichte der Philosophie

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