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Jeschurun · 1929-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1929) · p. Seite 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
16 (1929)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 25 (sequence 27)
Language
German
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אין מוקדם ומאוחר בתורה 25 stattgefunden haben, und c. 9 sind wir richtig beim 14. Nissan angelangt. Im zweiten Falle — und dafür entscheidet sich B. Jacob (Der Pentateuch S. 395) war der achte Tag der 8. Nissan, und die Darbringungen der בשיאים hatten am 8. oder 9. jedenfalls aber noch vor dem 14. Nissan begonnen. Zu der letzteren Ansicht würde vorzüglich die im Sifre zu 9,6 im Namen von R. Äkiba wiedergegebene Tradition passen, nach der die unreinen Männer Mischael und Elzafan waren, die sich an den Leichen von Nadab und Äbihu nach Lev. 10, 4 verunreinigt hatte. War das am 8. Nissan geschehen, so fiel der 7. Tag ihrer Unreinheit auf den 14., vergl. Sifre: ביום ההוא: לא היו יכולין לעשות בו ביום אבל היו יכולין לעשרה ביום של אחריו vergl. auch Malbim z. St.). Nun verschiebt sich aber die Fragestellung vollkommen: es heißt nicht mehr: warum kommt Nu. 9, 1 später? sondern: warum steht Nu. 1—4 früher? Die Antwort lautet: c. 7, פרשת הנשיאים wäre anderenfalls ohne eingehende störende Erklärungen gar nicht verständlich aus folgenden Gründen: 1. Nu 7,2 heißt es:״ ויקריבו נשיאי ישראל ראשי בית אבותםDie Fürsten Israels brachten dar, die Häupter ihrer Väterhäuser“ — und nun folgt ein erklärender Zusatz:חם בשיאי המטה הם העמדים ״ על הפקדיםnämlich die Fürsten der Stämme, die nämlich, die den Musterungen assistierten.“ Hier wird der Leser auf Nu. 1 zurückverwiesen, wo uns diese Männer förmlich vorgestellt wurden, obgleich das Nu. 1, 1 Erzählte fast einen Monat später stattfand. Um diese Männer zu kennen, mußten wir zuerst Nu. 1 lesen. Der Schluß ist also berechtigt: Diese Stammesfürsten sind nicht erst am 1. Ijar, sondern waren bereits früher — zu welchem Zweck, sei dahingestellt — berufen worden, vielleicht nur durch freiwillige, stillschweigende Anerkennung seitens ihres Stammes. Erst am 1. Ijar des Jahres 2 wurden sie förmlich in ihrem Amte als Stammesfürsten und -kommandanten bestätigt. Sie sind uns nämlich bereits früher, allerdings ungenannt, als Vertreter ihrer Stämme begegnet. Nach Ex. 35, 27 schenkten sie die Edelsteine für Efod und Choschen, ferner die Gewürze und das Oel für Räu-

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