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Jeschurun · 1928-11-01 · Heft 11-12 (November 1928) · p. Seite 600

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
15 (1928)
Issue
Heft 11-12 (November 1928)
Date
1928-11-01
Page
Seite 600 (sequence 24)
Language
German
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600 Über Orte und ihre Bewohner im alten usw. prontis, nach Gerondi תולדות גדולי ישראל Triest 1853, S. 296, erst 1693 geboren und schon 1700 als Verfasser von PeBakim bezeugt; 1710 bereits von Jizchak ordiniert. Ihm wird große Thorallefco und Demut nachgerühmt. Er war Rabbiner von Ferara und starb 1769. (Die Zeit der ״gelehrten Wunderkinder“ war es ja; lebte doch damals das ״Lübecker Phänomen“. Doch dürfen wir bei diesem Gelehrten feststelien, daß ihn das מאור שבו höhere, der Thora innewohnende Licht vor dem, solchen frühreifen Geistern sonst drohenden frühen Verfall bewahrt hat.) Über Orte und ihre Bewohner im alten jüd. Schrifttum. Von Dr. M.ax Steif, Brünn• Im Talmud Sotah 47a wird auf das gefühlsmäßige Verbundenheit der Bewohner eines Ortes mit diesem hingewiesen.1) Es bestehen aber auch noch gewisse andere Beziehungen zwisehen beiden, namentlich ließen sich hier bestimmte Einflüsse und Auswirkungen des Ortes auf seine Bewohner sowohl korper lieber wie seelischer Art feststellen. Für so manchen Ort könnte man es nämlich nachweisen, warum die Menschen hier gerade so und nicht anders geartet sind, und schon unsere alten Weisen haben dies in erster Reihe auf Einflüsse des Bodens und Klimas zurückführen zu müssen geglaubt. Wenn daher der berühmt gewesene Arzt Galenus gelegentlich einmal meint, daß an der im Altertum sprichwörtlichen Stupidität der Einwohner der Stadt Äbdera ihr Klima schuld trage, so spricht er damit nichts anderes aus, wie eben unsere Weisen, die beispielsweise das Dunkle, Unklare und Verworrene der ganzen Lehrweise in Babylon damit begründen, daß ihre Vertreter in einem ״dunklen Lande lebten“. ״In Finsternis hat er mich versetzt, das ist die Lehrmethode Babels“. (Joma57a.) Andererseits schreiben sie es der besonderen ״Luft“ von Erez Israel zu, daß sie ״weise mache“, oder, daß ״wer klug werden will“, seinen Wohnsitz im Süden nehmen soll, wobei im engeren Sinn *חן מקום על יושביו (*

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