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Jeschurun · 1928-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1928) · p. Seite 464

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
15 (1928)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1928)
Date
1928-07-01
Page
Seite 464 (sequence 96)
Language
German
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Das Leid der Tiere. 464 keit gibt, an den Menschen heranzukommen. (Vgl. Baba ra. 86 a und inbezug auf David selbst Sabb. 30 b) Er sollte — und er hat in der Alternative, die ihm dort gestellt wird, auch diese Strafe gewählt — in die Hand des Feindes geliefert werden, er wäre aber doch von dem Unglück bewahrt geblieben, wäre er eben nicht auf die Jagd gegangen. (Vgl. weiter unten.) Wie dem auch sei, sie ist jedenfalls nicht von der Grausamkeit begleitet wie die Hetz- und Treibjagd. Aus dem oben angegebenen Grunde kann die Falkenjagd ebenso wie die mit Bogen und Pfeil nicht verbreitet gewesen sein. Sie macht das gejagte Tier zum Genuß unbrauchbar.1) Sehr ausführlich hat R. Isak Lampronti, der berühmte Verfasser des encgklopädischen Werkes ״Pachad Jizchak“ sich gegen die Jagd ausgesprochen. Es ist merkwürdig, daß stets das Responsum des späteren R. Jecheskel Landau2) dafür beigebracht wird. In sein Werk sind zwei eingehende Responsen äufgenommen worden, die diese Frage behandeln. Es werden hoch andere halachische Bedenken geltend gemacht, daß man an sich keine Terephoth und Neweloth veranlassen dürfe, daß man das Verbot לא תשחית (Dt. 20, 19) Werte unnütz zu vernichten, übertrete, resp. wenn man das getötete Jagdwild verkaufe mit Nahrungsmitteln, die rituell verboten, Handel treibe, waS auch nicht gestattet sei. Und er fährt dann fort:. . . Äbner mußte nur deshalb büßen, weil er das Leben der jungen Kämpfer zu einem Scherzspiel hergegeben; würde einer, wenn er zum Scherz und zur Unterhaltung auf seinen Nächsten mit dem Bogen schießen würde und dieser stürbe, nicht bestraft werden? Was ist es anders bei Vieh und Wild, ״Sein Erbarmen ist adf all Seine Werke gerichtet“ (Ps. 145, 9) steht ja geschrieben. Und wenn es auch erlaubt ist, sie zu Schächten, so darf man sie doch nicht anderweitig töten“. Er bringt dann noch die 1j Ein zur Strecke bringen des Tieres durch die Meute wäre halachisch denkbar, da der Hund nicht zu den Tieren gehört, die דורם sind. Eine solche Jagd mit Hunden als von Juden geübt, wird aber nirgends erwähnt (Mainzer a. a. O. S. 35 Änm. 1). ■) יסי' יוד 'in 'נודע ביהודה מה•

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