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Jeschurun · 1928-03-01 · Heft 3-4 (März 1928) · p. Seite 239

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
15 (1928)
Issue
Heft 3-4 (März 1928)
Date
1928-03-01
Page
Seite 239 (sequence 122)
Language
German
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Wunderbares im Alltäglichen 239 (קטנות עם גדלות. שם אניות יהלכון (תהליס, קד Auf der Oberfläche des Meeres zieht der Mensch in seinen Schiffen dahin und ahnt nicht, dass dort unten sich regt ״Bewegtes ohne Zahl, die kleinsten Tiere neben den grössten“. Ist es schwärmerisches Fühlen, wenn wir leugnen, dass blindwirkende Kraft diese Wunderwerke hervorgebracht? Ist es so schwer, den grossen ״Gedanken der Gottesschöpfung noch einmal zu denken“? Ist wirklich alles, was hier auf Grund der Darwinschen Theorien beigebracht wird, so festgegründet? Wer zweifelt denn, dass sie innerhalb bestimmter Grenzen einen Wahrheitskern enthalten, dass z. B. die Anpassungsfähigkeit eine Rolle spielt. Je tiefer man aber Einblick gewann in die Verhältnisse der Natur, umso mehr musste man das Walten des •ir2A־Gesetzes erkennen, dass von Uranfang an Gtt die ver״ schiedenen Arten geschaffen, dass die Ursachen der jeweiligen Veränderungen schon im Protoplasma bedingt und zur Bildung einer bestimmten Form eine ganz bestimmte Konstitution des Plasmas Vorbedingung ist. Denk’ an das Wilson’sche Experi״ ment! Zerdrücke im Wasser Schwämme verschiedener Arten, zerreibe sie völlig und presse sie durch feine Gaze; dann mische alle Zellen dieser verschiedenen Arten durcheinander: du er״ lebst, dass sie sich säuberlich nach den verschiedenen Arten trennen und von jeder besondere Zellgenossenschaften sich bilden: die Zellen gehorchen eben dem göttlichen Gesetz der Urschöpfung. Wie fügte sich alles in der Lehre von der natürlichen Zuchtwahl, vom Kampf ums Dasein ein, mit der vermeintlichen allgemeinen Verbreitung der Mimikry. Die Tiere sind durch sie vor den Nachstellungen ihrer Feinde geschützt. Sie passen sich vor allem in ihrer Farbe der Umgebung an, sie ״ahmen sie nach“, entgehen so den Verfolgern am besten, sie bleiben daher am Leben und vererben diese ihre besondere Färbung an die Nach״ kommen. Und nun vgl. man R. H. France’s ״Leben der Pflanze“: Die südamerikanische Blattheuschrecke, die indischen Kallima״ Schmetterlinge, der Schmetterling Opsiphanes״Cassiopeia und andere stellen diese Hypothese vor ein Rätsel. Auf ihren Flügeln

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