Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 437

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1927)
Date
1927-07-01
Page
Seite 437 (sequence 109)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2292929-2293050-2293054--09221-2302505
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

tfa■-• 43? Wohin gehst Du? Politik (XII 3/4); M. Auerbach, Die jüdische Geschichte und ihr Sinn (XII 1/2, 3/4, 5/6); S. Frankel, Die 7 ägyptischen Hungerjahre (XII 5/6, 7/8, 9/10); 8. Grünberg, Namensbezeichnungen des jüd. Volkes (XII 5/6); Ben Paroth, Vom Mirjambrunnen (XII 7/8); A. Blau, Jüdische Kulturromane in französischer Sprache (XII 7/8, 9/10); A. Frankel, Leben, Natur und Religion (XII 9/10); J08. Levy, Vom Tanz (XII 71/12); O. Wolfsberg, Aktuelle Lebensfragen im Judentum (XII 11/12); J. Unna, Jüdische und nichtjüdische Bxegeten (XIII 1/2); E. Simon, Bialik als Jude (XIII 8/4, 5/6); A. Blau, Die Bibel als Quelle für Folkloristik (eine hochinteressante jedem Gebildeten verständliche Artikelserie (XIII 6/6, 7/8, 9/10); Jos. Carlebach, Der Stern der Erlösung (XIII 7/8 9/10); W. 8. Jacobsohn, Wahrheit und Friede (XIII 7/8); A .Wohlgemuth, Reform, eine historische Perspektive (XIII 9/10); D. Winter, Parallelen zur Sagenkunde aus Talmud und Midrasch (XIII 11/12). Diese Liste ist nicht ganz vollständig und der Kreis des »Interessanten® ist sehr eng genommen. Das »religiöse® und »literarische® ist demgemäss sicher genügend vertreten. Bleibt das jüdisch-politische! Hier habe ich mir mit Absicht Schranken gesetzt. Du befindest Dich, lieber Hakohen, in einem grossen Irrtum, wenn Du glaubst, dass ich auf diesem Gebiete einen irgendwie bedeutsamen Einfluss gewinnen könnte. Wie Alt und Jung, Männlein und Weiblein im gesetzestreuen Deutschland überall, so sind auch wohl fast alle Leser des Jeschurun zu gründlich politisiert, als dass sie sanftem Zureden; geschweige denn harter Mahnrede irgendwie zugänglich wären. Sich all das, was man auf dem Herzen hat, aber »von der Leber wegreden®, das ist eine religiös sehr unfruchtbare, ja geradezu schädliche Arbeit. Ich hab’s zu meinem Leidwesen manches Mal erfahren. Wenn ich objektiv mit Einschränkung würdigend, das Gute an einer Partei hervorhob, ich konnte es ohne diese Einschränkung als Stütze in der nächsten Nummer ihres Organs lesen, und waren Schäden blossgelegt, todsicher brachte das gegnerische Parteiblatt die Sätze, aus dem Zusammenhang herausgerissen. Aus wie kleinlichen Anlässen hier oft auch die kochende Volksseele überschäumt, dafür unter vielen Beispielen nur zwei. Als in den Anfängen der Agudda die Nachahmung in den Organik 8ationsmanieren mir etwas zu bunt wurde, da schrieb ich im Aerger das etwas böse Wort — Reminiszenzen aus Maximilian

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.