Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1927)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1927)
- Date
- 1927-05-01
- Page
- Seite 301 (sequence 95)
- Language
- German
- Belongs to
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Galiläa von der Makkabäerzeit bis 67 301 Um das Jahr 103 hat Alexander Jannaj gegen Ptolomäus Lathurus in der Gegend von ‘Akkö gekämpft. Noch bevor es aber zum Gefecht kam, überfiel Ptol. Lath. die galiläische Stadt A s 0 c h i s und eroberte sie an einem Sabbattag. Er nahm etwa 10000 Gefangene und kehrte mit reicher Beute heim57). Da als Tag des Ueberfalls und der Einnahme ausdrücklich der Sabbat genannt ist 58), so kann es sich nur um eine jüdische, und wie aus der Zahl der Gefangenen hervorgeht, um eine grössere Stadt handeln. Tatsächlich kennen wir Asochis — hebräisch שוחין) שרחיים, auch שיחין) aus etwas späterer Zeit als eine bedeutende jüdische Stadt am Westrande der Ba$töf״Ebene (59בקעת מתנטרפה). Ferner erfährt man, dass nach 70AgrippaII. hier seine Besitztümer hatte und, dass sein Verwalter hier wohnte60). Möglicherweise waren die Besitztümer der Herodeaner ursprünglich in der Hand der Hasmonäer. Ptol. Lath. wandte sich von Asochis nach dem von dort nicht weit entfernten Sepphoris-צפררי, wurde aber dort geschlagen und musste nach Ptolemais zurückkehren61). Es kann nicht zweifelhaft sein, dass es Juden waren, die in Z i p p 0 r i dem Angreifer Widerstand leisteten. Daraus folgt, dass auch diese Stadt schon vor 100 jüdisch war. Da Ptol. Lath. dort eine Schlappe erhielt, kann die Einwohnerzahl von Zippori keine unbedeutende gewesen sein. Spätere Berichte zeigen Zippori als die Hauptstadt Galiläas; diese seine Stellung; mag sich aber schon aus den Tagen der Hasmonäerfürsten herdatieren. Jedenfalls dürfen wir Zippori und Schuchim (Asochis) als die beiden bedeutendsten jüdischen Städte Untergaliläas in der Hasmonäerzeit ansprechen. &ל) Bbd. XIII 12,4. 58J Vgl. dazu mein עבר הירדן היהודי S. 19. 55) Beiträge 63—70. Pal. Stud. 1,07. Zum Namen; MGWJ 1923, 205. Löw, Flora dvr Juden 111,39 will den Namen von den Tannen (שוחים) ableiten, die dort vorhanden gewesen sein sollen. Die Schreibung m;t j ist nicht *irrig״; vg־. weiter Abschn. II. bei Sogane. — Sonst über den Ort 8. bei Dalman, Orte 113. 6 ) Pal. Stud. 1,10. 81) Ant. XIII 12.5