Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1926)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1926)
- Date
- 1926-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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13.Jahrgang 5686 טבת — כסלו November—Dezember 1926 Heft 11/12 Die religiöse Tat*). Von Dr. Ernst Ehrentreu. (2. Fortsetzung.) . 12. b) Die Materie. Der Zwang des jüdischen Gesetzes führt also den jüdischen Menschen zur Höhe wahrer Freiheit in der Willens entscheid dang. Doch als Sohn der Erde zieht ihn Erdenschwere hinab und beraubt ihn seiner Freiheit im Willens v 011z u g. Je mehr er zur Erde hinabsteigt, desto starker wirkt ihre Schwerkraft auf ihn ein. Dieser Erdenkräfte muss sich der Mensch erwehren; denn lebt er auch in der Welt der Materie, sein Leben gilt der Welt des Geistes. Welches ist aber der Weg, der von der Materie zum Geist führt? Wie überwindet der Mensch, in dem der Wille zum Göttlichen frei geworden ist, die leibliche Welt, sein leibliches Selbst, um ein geistiges Ich zu werden. Offenbar ist doch die Materie der gerade Gegensatz zum Geistigen. Sie tritt von Augenblick zu Augenblick an ihn mit Verlockungen und Verführungen heran, deren unverkennbares Ziel der Dienst der Erde ist. Sie weckt in ihm eine unendliche Siehe die beiden vorausgehenden Artikel im XII. Jahrgang des ״Jeaehurun“ Heft S, 4 (S. 159—170) Und Heft 7, 8 (S. 322—332). 1