Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 11 (1924)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1924)
- Date
- 1924-07-01
- Page
- Seite 317 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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& In den Spuren der Jir’a 317 Erde und Staub entstehen Hessen“ (רבנו יונה); denn wer auf jenen Wegen wandelt, von dem wird man schliesslich sagen: ״Mich hast du hinter deinen Rücken geworfen“ . . . Er sah nicht, fürchtete nicht, besann sich nicht, er führte sich ihn nicht vor Augen, bis er schliesslich — wegwarf . . . Wenn der Vers nicht geschrieben stände, wäre es nicht mögHch, ihn auszusprechen. Ein furchtbares Ding, der Mensch. IV. . . . Aber ja auch diese Worte werden sie hinter sich werfen. Die Menschen wissen, dass diese in ihnen dahinfliessende Strömung nicht neu und nicht erneuert ist, vielmehr wundersam, von fernem Ursprung. Ein grosses Problem, über das schon Grosse nachgedacht. Ueber das sie grübelten und grübelten — und wenig war es, was zur Lösung kam (״Stampftest du den Narren in der Stampfe“ usw. משלי כ״ז). Und wird diesem Zwerg von Schreiber gelingen was Riesen nicht gelang? Aber ach, Ewiger, mein G’tt! Könnten wir doch diese bedrückende Kenntnis einen Augenblick vergessen: Dass alles schon war, hunderttausendmal war, dass die Grossen schon gesprochen und die Kleinen sich die Ohren zugehalten, dass alles nichts nützt und alles keinen Segen hat, dass keine Heilung da ist für die Herzverschnittenen, dass es keine Rettung gibt vor den Fehlern der Irregeführten und kein Ausgang aus dem Wirbel der Niederung. 0, könnten wir dies einen Augenblick vergessen! Alles kann man vergessen. Seht doch nur, wie weit das Vergessen geht! ״Hüte dich, den Ewigen zu vergessen“ . . . und sie haben sich nicht gehütet, haben vergessen. Drum ist in ihren Augen das Wunder der Schöpfung worden wie ein Blinder, der auf