Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 11 (1924)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1924)
- Date
- 1924-07-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2292929-2293027-2293031--07056-2300338- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
!!.Jahrgang 5684 תמוז — אב Juli — August 1924 Heft 7/8 1—m—l Trmmgl an llflHl 11' i li1 ןן a?u*^A11m w.uw \m In den Spuren der Jir’a*). (Gedanken). Von Abraham Elia Ksplau, Lasset ־ans Frieden suchen, lasset uns aufspüren die Quelle der Jir’a, woher sie wohl kommen mag. R. Jisroel Saläuter. Nicht viele werden meine Worte lesen. Aber ich brauche sie ja nicht, die Vielen, und auch sie bedürfen meiner nicht. Haben sie denn Zeit, jene Vielen für die Dinge, denen ich jetzt das Wort reden will? Im besten Falle könnten sie sich ein paar Minuten abringen, so etwa vor dem Einschlafen, für ein schnelles Durchfliegen, ein nichtssagendes Kopfnicken, um dann mit einem Achselzucken ärgerlich etwa folgendes hervorzustossen: ״Was will er uns da sagen? Warum druckt man so etwas? Abgedroschenes Zeug . .u Ja, sie haben recht. Nichts Neues, nichts Lesenswertes. Aber wehe dem Menschen, der nur an Neuem Gefallen findet, *) Dieser Aufsatz erscheint als Vorabdruck eines Beitrages zur Birnbaum’sehen Festschrift, als Uebersetzung des im hebräischen Teil des Jeschurun Jahrgang X Heft 3/4 erschienenen בעקבות היראה. Die mannigfachen Anspielungen auf Verse der Bibel und Aussprüche unserer Weisen, die dem im Grunde modernen Style Kaplans ihren besonderen Reiz verleihen, konnten schwer wiedergegeben werden. Doch lasst uns nur zu den ״Wenigen‘*' gehören, dann können diese ״Gedanken“ auch in der ihr hier gegebenen Gestalt Wegweiser der Jir’a werden. Sie erscheinen gerade zu den ימים נוראים aktuell. Einer seiner Schüler. 1