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Jeschurun · 1924-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1924) · p. Seite 106

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
11 (1924)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1924)
Date
1924-01-01
Page
Seite 106 (sequence 108)
Language
German
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106 Znt Charakteristik usw. dass er bei seiner Berufung sagte, die Kinder Israels 1würden ihm nicht glauben 1). Weil er sich geäussert, er würde jede schwierige Sache selbst entscheiden, (Dt. 1, 17} wurde er in die Lage versetzt, in der Angelegenheit der Tochter Zelofchaä’s sich erst bei Gott Bescheid holen zu müssen 2). Mosche zweifelt (Nu. 11,23) einmal an der Allmacht Gottes3). Dass er Korach und seinem Anhang in Unmut zugerufen: ״L&sst’s nun genug sein“ hat sich an ihm gerächt4), ln drei Fällen zürnte Mosche und jedesmal war die Folge, dass er eine Vorschrift mitzuteilen vergass 5}. Mosche ermüdet Gott mit seinem Reden (Dt. 3, 26)6). Er darf nicht ins heilige Land, weil er sich stillschweigend einen Aegypter nennen liess 7). Sechs Sünden werden ihm von Gott aufgezählt, die er sich bei seiner Berufung und bei der späten Ausübung seine3 Führeramtes zu Schulden kommen liess8). Er hat Ungehöriges gegen Gott gesprochen 9). Er starb nicht wie mehrere andere Aiiserwählte an den Folgen des ersten Sündenfalls, sondern um seiner Sünde willen 10). Ahron wird es als Verbrechen angerechnet, dass er den Zorn Gottes noch in erhöhtem Masse auf Israel gelenkt. Er verunstaltete den Kopf des goldenen Kalbs, um die Abtrünnigen über die Nichtigkeit des Götzen zu belehren, verstärkt aber dadurch noch ihr Vergehen: jetzt sündigten sie in vollem Bewusstsein, sonst hätten sie nur aus Versehen gefehlt11). Neun Vergehen werden den Söhnen Ahron’s Nadab und Abihu zur Last gelegt12). Weil Josua in Gegenwart seines Lehrers Mosche eine Ent- Scheidung getroffen, blieb er ohne Nachkommen13). Zwiefach werden die Vergehen Elimelech1s und seiner Kinder angegeben: Sie haben das heilige Land verlassen und haben sich der Not ihrer Mitbürger entzogen14). Samuel nennt sich unter Verletzung der Bescheidenheit selbst einen Seher15). ״Wolle nicht allzu gerecht» J) Baba b. 109 b. 2) Sanhedrin 8 a. :י) Tcsefta Sota 6, 7. 4j Sota 13 b יי .כרב בישר ברב בישרוהו} Pesachim 66b. 6; Koh. E. za 10,14. ל> Dt R. 8, 8) Tanch. 6 ואתחנן. 3) Berachoth 32 a. «■) Sabb. 5.0 b.* “) Ltr. R. 7,1. 12} Tauch. 6 אחרי מות. >::) Erubiii 63 a. 14) Baba b.. 91a lind 9ib. n) Sifre Deut. § 17.

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