Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1923)
- Date
- 1923-07-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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276 Neue Beiträge zur Geschichte usw. R. Eliezer’s spricht wahrscheinlich über einen in Jerusalem wohnhaften, aus dem obergaliläischen מרק stammenden reichen Mann s)9 und eine Mischna weiss über einen aus תקרע stammenden Mann, Namens בתאי zu erzählen, der sich im Auslande niederliess und von dort aus Teighebe nach Jerusalem brachte, die aber nicht angenommen wurde * * 3 4). Diese Nachrichten stammen aus den letzten Jahrzehnten des Tempels, während das Sendschreiben Rabban Gamliels uns etwa in die Zeit der Entstehung des Christentums führt. Auch Josephus kennt die Einteilung Galiläas in zwei Landschäften 5), aber seine Nachrichten über Obergaliläa sind bei weitem nicht so zahlreich, wie die über Untergaliläa6). Als äusserste Grenzpunkte Obergaliläas nennt er B e r 8 a b a (s. oben) und B a k a einerseits (nämlich im Süden, bzw. Südwesten), — T h e 11 a und Meroth (im Norden, bzw. Nordosten). B a k a lag an der typischen Grenze, und ist wohl sicher mit dem heu־ tigen Ter Bichä identisch. Hebräisch lautete der Name wahrscheinljch 7בקע). The 11a, das am Jordan lag ist mit Um- Tülle (= M e t u 11 e), wo heute eine jüdische Kolonie besteht, verglichen worden 8). M e r 0 t h ist מרון. Ausser diesen Ortschaften betreffs Interkalation mitteilt; vgl. Bacher, Ag. Tann. 11,385 Anm. 2. Allerdings wird j I 2 als Urheber Rabban Gamliel genannt, doch ist es eher anzunehmen, dass die Worte שמעון בך.-, ausgefallen, als dass sie willkürlich hinzugefügt worden sind. 3) T Bb X 12, j Kidd. 15: מעשה במדוני אחד שהיה בירושלים. Doch ist wohl sicher מדון zu lesen. Dafür spricht der Umstand, dass der Mann ausser Wein auch 0 61 in Fässern hinterlässt (j). Meron war bekanntlich besonders reich an 0 e 1 (Beitr. 23 f.). Ferner ist an die Beziehungen R. Eliezers zu Obergaliläa zu erinnern (Abschnitt III). Wohl gab es ein מדון im Norden Palästinas (Jos. 111; 12,19), doch ist seine Existenz in mischnischer Zeit nicht bezeugt *) M Halla IV 10. Ueber תקוע in Obergaliläa s. mein א״י S. 67 und ausführlicher in MGWJ 1923. 5) B III 3,1. 6) Ebendort 2 und 3; noch besonders 0 e h 1 e r ZDPV 1905,1 ff.; 49 ff. ד) Schiatter, Die hebr. Namen bei Josephus s. y. — Dagegen meine Bemerkungen in MGWJ 1915, 159 f. 8)Toledano in Luncz’ ירושלים X, 224 f. Siehe jedoch meine neue Ansetzung in den ״Nachträgen*.