Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1923-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1923) · page 52

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
10 (1923)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1923)
Date
1923-05-01
Page
– (sequence 52)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2292929-2293019-2293023--06200-2299485
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

282 Neue Beiträge zur Geschichte usw. Abstammung5) stehen. Das sind die Nachkommen jener Priester; die wir aus der Kriegszeit dort kennen lernten. Der westliche Teil Untergaliläas, wo Kabul lag, scheint überhaupt weniger als die östlichen Gegenden, oder gar Obergaliläa, gelitten zu haben. Hier treffen wir um die Wende des Jahrhunderts כפר עכו von Juden bewohnt an. Der Ort ist identisch mit Kacpapsz^«) des Josephus.6) Rabbi Hyrk anos (vielleicht ein Sohn des R. Eliezer b. Hyrkanos) finden wir als Lehrer in diesem Orte.7) Auch in der späteren Zeit sind mehrere Lehrer, die aus diesem Orte stammten, bekannt,8) was umsomehr hervorgehoben zu werden verdient, als der Ort in einer nichtjüdischen Umgebung lag und nicht zum eigentlichen Galiläa gerechnet wurde.9) Seine Lage ist heute nicht mehr 5) 8) רבי זני. dort) dürfte ein כהן gewesen sein, worauf der Name schliessen lässt, vgl. R. J. b. זכי, der Priester war (s. Aptowitzer MGWJ 1908, 744 ff.)• 6) B II 20,6, dagegen V 87 XctyaQa&xojfios. B כפר עכו, Y בפר עבום (s. weiter Anm. 9 die Varianten); -og ist als griechische Endung durch Josephus hinzugefdgt; & ist in der Mitte zu streichen. Die Gleichsetzung stammt von Hildesheimer, Beitr. S. 81. 7) M. Jebamot XII 6; falsche La. כפר עימם. Die hschr. La. ,כ׳ אכום כ׳ אבוס zeigen, dass עימם aus עכום korrumpiert ist (Krauss MGWJ 1907, 382 ff). Ueber R. Hyrkanos s. Büchler, The economic condit. S. 2 2. s) R. Jehuda b. גמרא oder אגרא T Kil. I 12, b. Sota 48 b. [Zum Namen des Vaters sei bemerkt, dass אטר גמרא ist, vgl. Targ. Ri. 3,15; אגרא dürfte ךז3ר חגרא sein. Demnach war er mit zwei Leibesfehlern behaftet. Man pflegte Priester auf diese Weise zu bezeichnen, vgl. z. B. in der Genealogie des Josephus (Yita 1): Simon ״der Stotterer“, Matthias ״der Bucklige“; ferner den Hohenpriester Jose b. אלם (Stellen bei Schürer II4, 270); R. Jose החרום (MGWJ 1920, 127f.)]. Der Sohn dieses Lehrers war der oft genannte R. Simon b. Jehuda (s. Bacher, Ag T 198 Anm. 4: ferner 57,32 כדרש תנאים ,89,7 מכדרשב״י; Ag T II 824, ’Anm. 4. —ר, יצחק איש כפר עכו Ab. z. 7b; Bechor. 8La. — Der Amora R. Hijja איש כ׳ ע׳ (s. Ag p A III 636; s. auch M K 16 b unten). 9) T Negaim YI1, Sanh. 71a, wo R. Simon b. Jehuda aus ב׳ עבו sagt: פעם אהת הלכתי לגליל וראיתי עכציינין אותו וכו. Er ging also aus seinem Orte 'nach Galüäa. — An dieser Stelle seien die mir von J. L ö w zur Verfügung gestellten Varianten des Ortsnamens mitgeteit: ע כ ו ם T Sanh. X III 12, Sota 37 b nach תורתן של ראשונים H 50. — ע י כ ו ם Hullin 55 b, Z8b ah 28 a. —

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.