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Jeschurun · 1923-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1923) · page 29

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
10 (1923)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1923)
Date
1923-05-01
Page
– (sequence 29)
Language
German
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Heidenheimiana 209 Falle seien noch andere Gründe für die Erlaubnis vorhanden, die man einzeln nicht aufzählen könne. Insbesondere wolle der [Dyhernfurther] Drucker Verbesserungen bringen, wie er in seiner Verteidigung auseinandersetzen werde. [Der Dyhernfurther Drucker Hirsch Warschauer sagt darüber in seinem התנצלות jedoch nichts.] Wenn andere חכמי הזמן nur für dieses Land 116) ihre Zustimmung geben werden und nicht für ein anderes, besonders da der Druck von Siddurim und Machsorim bei der Menge der Käufer leicht verkäuflich sei. so wolle er den Dyhernfurther Druckern den Druck der genannten Machsorim im genannten Format erlauben. Er sei sicher, dass die חכמי הזמן seinen Worten zustimmen und diejenigen unterstützen werden, die sich mit der Mizwoh beschäftigen, dass Bücher billig zu finden seien, damit nicht Boten der Mizwoh geschädigt werden. Sie mögen auf das Ende der Sache sehen, denn vor wenigen Tagen hätten die Slawutaer die Approbation der Rabbiner zum Drucke des Talmud babli erlangt; bevor ein Traktat fertig geworden sei, hätten andere Rabbiner den Druckern in קאפוסט (Kopys) Approbation gegeben, in demselben Format zu drucken.117) Sonst habe er sich von Approbationen zurückgehalten, habe aber die Dringlichkeit gesehen, Machsorim billig in dieser Gegend zu haben; so habe er nicht gezögert. In zehn Jahren dürfe in dieser Gegend kein Nachdruck erfolgen. Der Drucker Hirsch Warschauer entschuldigt sich damit, dass er von vielen Seiten dazu überredet worden sei, die es damit begründeten, dass Machsorim selten und teuer seien. Er beteuerte, nicht פורץ גדר sein zu wollen. Heidenheims Absicht sei ja nicht gewesen, Geld in Haufen zu verdienen, sondern dem jüdischen Volke wohl zu tun. Wie sollte Heidenheim sich nicht freuen, wenn er sähe, wie ״süss seine Frucht unserem Gaumen sei“? Er will Heidenheims Traditionen fortsetzen, indem er eine irrtümerfreie Ausgabe veranstalte, ״damit sein Andenken 115) Die Provinz Posen lag ausserhalb des deutschen Bundes. 117) Vgl. Rabbinovicz, מאמר על הדפסת התזמור, München 1877, S. 114, wo die Vermutung Rabbinoviczs, dass es statt 1826 richtig!821 heissen muss, durch obiges bestätigt wird, Bandtkie, Historya Drukara, Krakau 1826,!1151.

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