Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 9 (1922)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1922)
- Date
- 1922-11-01
- Page
- Seite 448 (sequence 64)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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448 Bücherb espre chung geführte Stelle nochmals prüfen, und wird wohl meiner Auffassung beipflichten. Es handelt sich um den Baum! — S. 192 Anm. 2 עמתן j. M. K. 82a ist nicht עמתן j. Schebi. 88d, vgl. MGW J 1915, 165. — S. 225 Anm. 8 Für הי־ המשחה ist Echa r. 2,2 sicher הד המלך zu lesen (s. Anm. 9). Die Bemerkung S. 47 über die Barajta von den galiläischen Sitzen aller Priesterordnungen ist mir nicht recht klar (״so ungewiss ihr geschiehtlicher Hintergrund ist, ein Beweis dafür, in wie enger Verbindung mit Judäa man sich später Galiläa gedacht hat“). Die Barajta bezieht sich eben auf eine spätere Zeit, nach der Zerstörung des Tempels, da in galiläischen Ortschaften (wie übrigens auch in mehreren babylonischen Städten) Mitglieder aller 24 Ordnungen anzutreffen waren. Was ich hierüber ״Beiträge“ schrieb halte ich weiter aufrecht, und hoffe in einer demnächst erscheinenden Arbeit noch erhärten zu können. —־ Die Zeit Kalirs ist nach den neuesten Forschungen nicht mehr ins 9. Jahrhundert zu setzen (S. 52). Er lebte wohl sicher zu Beginn des 7. Jahrhunderts (so Jawitz: Hoffmann-Festschrift hebr. Teil 69 ff.; Elbogen: Jüd. Gottesdienst 306; ar m 0 r s tei n: RE J 1921, 73, p. 82).— S. 52 in der 3. Zeile des Yerses ist nicht *תכו zu lesen und mit ״vertauscht ist“ zu übersetzen, sondern י:/מור d. h. ״anstatt“ u. s. f. — S. 58 in der 1. Zeile des Yerses lies: צרו Z. 5 der Uebersetzung ist unrichtig. Es muss heissen: . . . ״in den Tagen des [Eleasar] b. Dinaj’s“. Gemeint ist אלעזר בן דעאי M. Sota IX 9; Sifre Deut § 206 (116 b), wo voller Name; ebenso Josephus Ant. XX 61 und 85; kürzer: בן] דיבאי] Sehir r. 27 (bei Grätz III 0431 Anm. 4 unrichtig 35). Nach M. Kelim V 10 war er ursprünglich ein Ofenververtiger (תנורו של בן ד נאי), der später ein wilder Zelote geworden ist. Seine Frau ist Ketub. 27a genannt. Zu Sota 1X9 vgl. L ö w, Ges. Schriften V, 216 (Derenbourg); Köhler in Harkavy-Festschr. p. 16;KraussMGWJ 907,151.— Die Mischnastelle hat richtig zu lauten: — םשבא[ו] אלעזר בן דינאי ותחינה בן פרישה בן פרישה ה י ה נקרא הזרו לקרותו בן הרצחן וכו׳. — S. 66 Anm. 8 ist die Erklärung von ארץ יהודה א״י (Ber. r. 20) richtig, dagegen die im Text gegebene Erklärnng der Stelle ganz falsch. — Unrichtig ist auch die Wiedergabe von Tosefta Ber. IY 16 auf S. 79. Die Beduinen trugen einst nicht geteerte Felle, sondern die Araber (״Kaufleute“) führten als Ware mit sich ״übelriechende Felle und Teer“ (s. Bacher, Ag. Tan. I2, 347) — S. 94 wenn נבו richtig, so ist das Wort zu Nebu[zbradan] zu ergänzen. — 8. 100 Anm. 1 ist die Korrektur שבראש של כרמל unmöglich; es könnte eventuell •שבראשו של ב heissen״ Aber ans einem so gewöhnlichen Wort wie שבראשו wäre niemals שבראני entstanden! — S. 204 Anm. צ Wasser wird zur Habdala ausdrücklich verboten. Or. Chajjim 296 §2. Der Hinweis auf 269 ist in 296 zu korrigieren! —Die Schreibung בית פאגי (S. 217) spricht nicht gegen die Ableitung von פגים, denn das ist die alte paläst. Schreibart, vgl. mein Corp. Inscr. 1,116; II, 83. Druckfehler: S. 3 Mitte ist zum Worte Judäa ein Verweis auf Anm. 3) zu setzen. — S. 132 Z. 7 lies: 15a. — MGWJ sollte überall gleichmässig zitiert sein (vgl. 145 Anm. 3 mit 146 Anm.l!).— S. 258, Z. 3 lies ״ha“ statt ״den“. Dr. Samuel Klei Verantwortlicher Redakteur Dr. J. Wohlgemuth, Berlin. Druck von H. Hakowski, Berlin N 24, Auguststr. 69.