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Jeschurun · 1922-09-01 · Heft 9-10 (September 1922) · p. Seite 340

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
9 (1922)
Issue
Heft 9-10 (September 1922)
Date
1922-09-01
Page
Seite 340 (sequence 36)
Language
German
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340 Untersuchungen über die Entwicklung usw. folgenden Listen7), mit denen P 33 die auffällig grosse Unvollständigkeit teilt (cf § 20)., derselben Klasse8) angehören. P 34 bringt tatsächlich von jedem Buchstaben des Alef־Bet nur ein Beispiel, trotzdem — oder vielleicht: weil9) — in ihr alle Beispiele der Liste Mf 17 ל gebracht werden müssten, da sie ihrem Charakter nach in unsere Liste gehören. In P35 könnte die Zahl der Beispiele auf 1137*) vermehrt werden, wenn in Wirklichkeit alle ihrer massoretischen Eigentümlichkeit nach zu dieser Liste gehörenden aufgezählt werden sollten. Auf welche Art die Al^f-Bet-Listen - entstellt werden, zeigt bei dieser Angabe die Handschrift von P sehr deutlich. Während die entsprechende Liste #in H und Mf den Alef-Bet- Charakter ohne jede Unregelmässigkeit hat, bringt P beim Buchstaben Pe ein Beispiel mehr als ״Zusatz von anderer Hand״. Wenn nun ein Schreiber diese Liste von P abgeschrieben hätte, hätte er — wenn er nicht ganz besonders gewissenhaft und kundig war — dieses von unbefugter Hand hinzugefügte Beispiel ohne Zusatz in den Text aufgenommen, und die späteren Massoreten hätten sich dann umsonst bemüht, den Sinn der Liste nach der ihnen vorliegenden Form zu ergründen. § 23. Ganz besonders instruktiv ist P 36. Hier stören zwei Beispiele den Alef-Bet-Charakter der Liste, nämlich בשמע und בתבניתם. Beide Wörter fehlen tatsächlich in H und Mf. (Mf hat ein anderes Wort mehr.) Die Ochla-Urschrift hatte demnach 7) Siehe auch FrensdorfFs Bemerkungen zu diesen Listen in Na S. 13 a-14a. 8) Die Ochlasammlungen bestehen ja auch sonst aus grossen Gruppen von Listen, welche nach bestimmten Gesichtspunkten geordnet sind. Diese Ordnung geht im allgemeinen auf die Ochla-Urschrift zurück, soweit ihr diese Listen angehören. 9) Wir sagen ״vielleicht: weil“; denn es ist denkbar, dass die Massoreten gerade dort Alef-Bet-Listen büdeten, wo aus irgend einem Grunde es sich nicht empfahl, vollständige Verzeichnisse anzustreben. Wie bereits erwähnt, kann der Grund in der grossen Zahl der Beispiele liegen oder, wie es hier scheint, in der Erwägung, dass die Liste eine gewisse Ergänzung in einer anderen (bereits gebildeten) Liste fand. *) Cf. Ginsburg M IV 11 א.

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