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Jeschurun · 1921-11-01 · Heft 11-12 (November 1921) · p. Seite 492

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
8 (1921)
Issue
Heft 11-12 (November 1921)
Date
1921-11-01
Page
Seite 492 (sequence 74)
Language
German
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4J92 Philosophie des Organischen Soweit sie Artefakte betriftt, ist sie aber ruhend, statisch ä. h. durch die räumliche Anordnung der Materie erzielt. Die Entelechie ist aber nicht der Materie inbaerent, und so ist sie «in dynamisch-teleologischer Faktor. Die Entelechie und das ihr auf dem Gebiet der Handling entsprechende Psychoid haben keine extensive Manr!igfaltigieit wie räumliche Systeme, da sie ja unräumlich sind. Wofern man ihnen eine Mannigfaltigkeit d. i. einen gewissen Reichtum an Kennzeichen zuerkennen will, muss man von intensiver sprechen. — Wie sollen wir uns in allgemeinster Form die Rolle von Entelechie und Psychoid vorstellen? Beim Psychoid, den eiementaren Faktor der Handlung, kann füglich von Wissen und Wollen geredet werden, die es besitzt. Wir woller diese sekundär nennen, weil Erfahrung bestimmend ist. Von den sekundären kommen wir zu den primären. Bei der En:eleehie der Formbildung, des Stoffwechsels usw. muss doch s> etwas vorhanden sein, was man in Analogie zu unserem Wissen und Wollen als primäres Wissen und Wollen bezeichnen kann, weil zum ersten Mal schon die Prozesse vollendet *blauten. Für uns ist das freilich völlig unverständlich, da keine Erfahrung vorangegangen ist Und auch für das Psychoid müssen wir an primäre Fähigkeiten glauben, weil ja kein naiver Mersch, wenn er gehen will, daran denkt, ganz bestimmte Muskeln, die zu bestimmten Nerven gehören, zu innervieren. Die Aufgabe der Entelechie ist der Aufbau ä«s Körpers. Mit der Verwirklichung einer organischen Form tritt Zeit in das Zeitlose, in die Idee (Plato) ein. 2. Der Rechtfertigung der Entelechie gegenüber der auorganischen Naturwissenschaft gelten gründliche ausgedehnte Untersuchungen. Auf jeden Fall fügt sich die LAre von der Entelechie dem allgemeinsten wissenschaftlichen!Prinzip: dem Begriff der eindeutigen Bestimmtheit. Dagegen/ widerstreitet Driesch energisch der Anschauung, als ob apriori jede Naturwissenschaft mechanistisch sein müsse Gewöhnlich wird die mechanistische Struktur der Physik Kausalität genannt Ibre wissenschaftlichen Kennzeichen sfxd die Energie- / i

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