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Jeschurun · 1920-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1920) · p. Seite 256

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
7 (1920)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1920)
Date
1920-05-01
Page
Seite 256 (sequence 58)
Language
German
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206 Einiges über die Tätigkeit Dr. I. Hildesheimers in Ungarn. Einiges über die Tätigkeit Dr. I. Hildesheimers in Ungarn (1851—1869). Von Rabb. Dr. S. Klein-Nove Zamky (Tschechoslovakei). Wenn ich, der ehrenvollen Aufforderung folgeleistend, mich anschicke, über die Tätigkeit Dr. I. Hildesheimers in Ungarn zu schreiben, so kann ich, leider, der mir gestellten Aufgabe nur in sehr unvollkommener Weise entsprechen; ich kann kein Ganzes bieten, kein einheitliches Bild zeichnen, welches die gesamte Tätigkeit dieses grossen Mannes darstelien würde. Vor allem mangelt es mir an den nötigen Daten, die in gehörigem Umfange zusammenzutragen unter den jetzigen Verhältnissen unmöglich ist. Zur vollständigen Schilderung der Wirksamkeit II.’s müsste auch seine weitverzweigte Korrespondenz herangezogen werden. Eino Sammlung seiner Briefe (אניות ושאלות ותשובות) gibt es aber bis Leute leider nicht. Eine diesbezügliche an die früheren Schüler H.’s gerichtete Bitte, die im Privatbesitze sich befindlichen Briefe II.’s mir zur Verfügung zu stellen, die ich in einer hier erscheinenden Zeitschrift (המדריך) veröffentlichte, hatte nur wenig Erfolg. Ich möchte daher den Wunsch aussprechen, die Nachkommen II.’s möchten die noch erreichbare Korrespondenz ihres Vaters, bzw. Grossvaters sammeln und veröffentlichen; nur so wird man ein der Bedeutung H.’s würdiges Bild gestalten können. Meine Mitteilungen können sich, nach dem hier gesagten, nur auf Einzelheiten aus dem Leben und Wirken H.’s in Ungarn beziehen. Es sind das kleine Fragmente aus dem Lebensbilde eines Mannes, der berufen war, auf die grossen jüdischen Massen seiner Zeit einen segensreichen Einfluss auszuüben, der aber oft gerade von jenen verkannt wurde, denen er in Gesinnung und Tat am nächsten stand. Was H. während seiner 18 jährigen Tätigkeit in Eisenstadt leistete, vor allem, wie er seine Rabbinerschule dort einrichtete und viele Hunderte von Schülern erzog, — das möge man in

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