Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1917)
- Date
- 1917-06-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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300 Ein Buch, das noch zu schreiben ist. Liberales Judentum und jüd. Tradition Frankfurt a. M. 1913 S. 8. 103 f.); die Stellung der Frau (zur Illustration eine Stelle wie Nida 45 b דיבן ה' את הצלע מלמד שגתן הקב״ה ביגה יתרה באשה יותר מבאיש: Opfer und Opfergebet (Hoffmann, Levit. 83 ff), ius talionis (ibid.. Allgem. Vorbemerkung. S. 2 Jampel a. a. 0. S. 132 ff. Neubauer Bibelwissenschaftl. Irrungen S. 150ff.); Blutrache (über die grundverschiedene Bedeutung des ״Asyls“ bei Römern und Griechen einerseits und in der Thora anderseits; Hoffmann. Deuteron. 353 f.); — der Vernichtungskampf gegen Amalek (S. R. Hirsch, Ges. Schrift I 44 f. und V 76 ff.) und Kanaan (über die milde Art dieser Kriegsführung: Hoffmann, Deuter. S. 389, über die Notwendigkeit eines Vernicktungskampfes vgl. das von Güdemann. Apologetik S. 247 angezogene Zitat aus der ״Voß. Zeitg.“: s. auch Hoffmann, Deut. S. 104). Die Thora und der Krieg. — Ferner: die Leichenbestattung. — Die ״Lohngerechtigkeita (nach|V70hlgemuth, Das Religionsgesetz in jüd. Beleuchtung. S. 86 ff). 3. Gehen wir nun zur mündlichen Lehre über, deren Behandlung sich übrigens von der der schriftlichen nur schwer scheiden läßt — so bedarf einer eingehenden Erörterung z. B. das Kapitel des Erub ערובי הצרות und עירובי תהומין vielleicht nach Biberfeld. SabbathVorschriften; ein Hinweis auf die oft vernachlässigte praktische Ausübung kann nur von Nutzen sein. — Über Rosch haschono als Tag des Gerichtes: Jampel a. a. 0 S. 148 ff.; Baal Akeda 67,5.—Von besonderer Bedeutung ist die Behandlung der Nichtjuden in Talmud und Schulchan Aruch. — Über Fälle einer reservatio mentalis, wie sie z. B. Mischn. Nedar III 4 uns begegnen: Güdemann, Apolog. S. 200 f.; über die Notlüge Lazarus Ethik II 16 f. — Über die Stellung, die der Talmud gegenüber dem Am haarez einnimmt: Güdemann S. 181 ff. und ganz besonders Lazarus I 375. 4. Dem Abschnitte, der sich mit der Agada beschäftigt, gehe die — auf Zitate gestützte — Erklärung voraus, daß nach dem übereinstimmenden Urteile unserer Großen nicht etwa jede agadische Bemerkung wörtlich zu nehmen sei. vielmehr so manche der oft märchenhaft klingenden Erzählungen u. dgl. einer Deutung unterworfen werden dürfen, ja müssen.