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Jeschurun · 1917-06-01 · Heft 6 (Juni 1917) · page 2

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Journal
Jeschurun
Volume
4 (1917)
Issue
Heft 6 (Juni 1917)
Date
1917-06-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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290 Ein Buch, das noch zu schreiben ist. logetik des Judentums und der Juden״ verlangt und ebenso die baldige Herstellung eines Handbuches der jüdischen Apologetik gewünscht, für das er einen kurzen Umriß aufstellte. Dieser xVufforderung nun war bis zum Jahre 1908 nicht entsprochen worden ״und es kann ihr nicht entsprochen werden. Die gestellte Aufgabe übersteigt die Kraft des einzelnen und kann befriedigend nur von einer Vereinigung von Männern, bewältigt werden, welche die verschiedenen hierfür in Betracht kommenden Wissensgebiete beherrschen.״ Daher sieht Dr. Eschelbacher von der Abfassung eines Handbuches der Apologetik vorläufig ab und redet dafür der Errichtung eines ״Archivs für jüd. Apologetik“ das Wort, einer Zentralstelle, an welcher alle einschlägigen literarischen Erscheinungen gesammelt und gesichtet w;erden sollen. Erst auf einer solchen Grundlage könne sich eine umfassende, ihres Gegenstandes würdige Apologetik aufbauen. Die Forderung Dr. Eschelbaehers hat dann der Herausgeber dieser Zeitschrift in zwei unmittelbar darauf erschienenen Artikeln in der ״Jüd. Presse״ näher präzisiert, zum Teil auch durch einige eigene Vorschläge ergänzt. Auch er ״hält recht wenig von dem Nutzen eines dickleihigen systematischen Werkes über jüdische Apologetik.״ Nachdem nun zwei Berufene auf diesem Gebiete zu dem Gegenstände das Wort ergriffen haben, könnte es mit Recht als überflüssig, ja mehr als das angesehen werden, wenn ich als Nichtfachmann1) darüber ein Wort verliere, wenn nur die Sache, die auf dem Spiele steht, nicht so außerordentlich wichtig wäre und wenn mir nicht eine Lösung vorschwebte, die man hoffentlich wenigstens der Erörterung wert finden wird. I. Herr Dr. Wohlgemuth schließt seinen zweiten Aufsatz *) Als solchem möge man es mir zugute halten, wenn die Zitate, die im folgenden gebracht werden, manchmal unzulänglich, manchmal aus sekundärer Quelle geschöpft erscheinen. Wie ich überhaupt nur Anregungen geben wollte, so habe ich auch meist nur da zitiert, wo ich einen an irgend einer Stelle vergrabenen Gedanken ans Licht ziehen -und in einen größeren Zusammenhang bringen wollte.

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