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Jeschurun · 1915-12-01 · Heft 12 (Dezember 1915) · page 21

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
2 (1915)
Issue
Heft 12 (Dezember 1915)
Date
1915-12-01
Page
– (sequence 21)
Language
German
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Der Midrasch ha-gadol. 549 Der Midrasch ha-gadol. Von Rektor Dt. D. Hoffmann. Berlin. Es verlohnt sich der Mühe, den Lesern dieser Zeitschrift über dieses Werk, das erst seit etwa 3W Dezennien in wissenschaftliehen Kreisen bekannt und nur zum kleineren Teil in Druck erschienen ist. einigen Bericht zu erstatten. Der Midrasch ha-gadol;סדרש ־־:גד'ל) ist ein aus fünf Teilen bestehendes Sammelwerk zu den 5 Büchern der Thora, das in ähnlicher "Weise wie unser Jalkut Sebimeom und andere Jalkutim (Jalkut Machiri und Jalkut Reubeni) halaehisohe und aggadische M idraschiua. Aussprüche und Diskussionen aus Talmud Bahn und Jerusehalmi, sowie Erklärungen aus späteren rabbinischen Schriften zusammenget ragen hat. Das Werk wurde von dem Reisenden Shapira aus Jemen gebracht und benndet sieh handschriftlich in vielen öffentlichen und. privaten Bihliotheken. Zn m erstenmal ist darüber ges pro dien von Stein- Schneider in seiner hebräischen Bibliographie Band XX!:880) S. lob f. Sodann hat iin Jahre 1887 S. Sch echter in der Einleitung zu seiner kritischen Ausgabe des אביה “־"שי נחי Seite XV auf diesem Midrasch hingewiesen, der seitdem von vielen Männern der Wissenschaft benutzt und verwertet worden ist. Der Verfasser dieses Werkes ist 11 icht mit Sicherheit, be־ kan nt. Mir liegt ein handschriftlicher Kommentar zum Midr. ha-gab ei vor (aus der Bibliothek des Herrn Elkan Adler in London), der ungefähr um die Mitte des 17. .Jahrhunderts verfaßt wurde; dieser Kommentar, סגורח ישראל betitelt, nennt als Verfasser des M. hag. ה״יב '״בי ר' אשדר מבריגה עדן. Auch Stein- Schneider (am a. Orte) berichtet aus einer Handschrift, daß David Aladeni der Verfasser dieses Midrasch sei, hält aber diese Angabe nicht für ganz zuverlässig*. Xochunwahrscheinlicher ist der Bericht des Jakob Saphir, der in seinem אס ספיר 1 S. 76b angibt, er habe dieses Werk in Jemen gesehen und daß man dort den Sohn des Maimonides, Abraham Maimuni für den Verfasser hält. Soviel ist sicher, daß der Verf, des Midr. ha-gadol nach Maimonides gelebt hat. da er in seinem

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