Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- Heft 8-9 (August 1915)
- Date
- 1915-08-01
- Page
- – (sequence 41)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Von den 613 Gesetzen. 331 zu können ידינו b]l שיהא שם שמים מתאהב, daß durch uns der Name Gottes beliebt werde, daß unsere Umgebung uns preist als Kinder, die Gott gesegnet, ein Gott der Wahrheit und des Hechts, der den Erdball richtet mit Gerechtigkeit und die Völker in Geradheit. Zur Erreichung des erstrebten Hochziels können wir alle, daheim und draußen, durch eine im Sinne des echten Judentums fromme Lebensgestaltung beitragen. ״Denn die Wirkung der Frömmigkeit wird der Friede sein und der Erfolg der Frömmigkeit eine dauernde Kühe und Sicherheit. Dann wird mein Volk wieder weilen in Hütten des Friedens, an sicheren Wohnstätten in sorgloser Kühe!“ Von den 613 Gesetzen. Von Kabbiner Dr. S. Kaatz. Hindenburg O.-S. Das Problem der תרי״ג מצות ist deshalb ein besonders schwieriges, weil es auf einem Grenzgebiet liegt, das zwei Kreise berührt, die Halacha und die Aggada. Es ist eine Grenzfrage und daher eine komplizierte Frage. Ein aggadiseher Ausspruch, der sich auf die Halacha bezieht und die eingehendsten Kontroversen der Halachisten hervorgerufen hat, und der dabei ohne jede halachische Konsequenz ist. Ein theoretischer Satz, der die praktischen Gebote zu seinem Inhalte hat. ohne daß aber irgend welche Folgerungen für die Praxis daraus gezogen werden können. Die Überlieferung sagt, daß die Summe der Gesetze 613 beträgt. Aber sie sagt nicht, wie diese Summe zustande kommt. Sie zählt die Gesetze nicht auf, sondern gibt nur das Fazit. Nun enthält aber die Tora, wenn alle Sätze oder Satzteile zusammengezählt werden, die Mahnungen und Bestimmungen, sei es Gebote oder Verbote, enthalten, deren