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Jeschurun · 1915-03-01 · Heft 3 (März 1915) · page 27

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
2 (1915)
Issue
Heft 3 (März 1915)
Date
1915-03-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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Das jüdische Soissons. 131 mit großem Eifer fortgesetzt wurden, unter der Leitung des R. Meir (b. Samuel), welcher der Schwiegersohn Raschis war. indem er dessen Tochter Jochebed zur Frau hatte. Ihre drei Söhne: Jizchak, genanntריב״ם, Samuel, bekannt unter dem Namen רשב״ם und Jakob als רבינו הם bekannt, glänzen als Sterne erster Größe am geistigen Firmamente der Tosefot zum Talmud. Einen vierten Sohn, nämlich Salomo b. Meir, habe ich in einer Handschrift der Vaticana entdeckt und ihn in seiner Tätigkeit als Grammatiker und Exeget näher nachweisen können. Gerühmt als אבי הדייקנים, aber nicht wie die anderen Brüder auch als Tosafist des Talmuds bekannt, sind nur einzelne Fragmente seiner Erklärungen zur Schrift bisher auf uns gekommen. Die tosafistische Lehrtätigkeit in den anderen nahe gelegenen Ortschaften im Anschlüsse hieran weiter zu verfolgen, muß ich mir versagen, da, wie in der Überschrift angekündigt ist, das jüdische Soissons literarhistorisch behandelt werden soll. Nach dieser Richtung hin wird dieser Ortsname seit nicht langer Zeit zuerst erwähnt. Zunz in seinem Buche: Zur Geschichte (1845) nennt Sehemaja aus Soissons als Kommentator zum Machsor und Pentateuch (S. 76). Erst in meinen ״Beiträgen zur Geschichte der Raschi-Kommentare1903) ״) habe ich nähere Nachweisungen aus Handschriften geben und ein Bild von der literarischen Tätigkeit dieses R. Schemaja aus Soissons entwerfen können. Auch A. Epstein hat in einer besonderen Monographie (Monatsschrift von Frankel 1897) verschiedenes Material dazu beigetragen. Das Verhältnis Schemajas zu seinem Lehrer Raschi und seiner Mitarbeiterschaft an des Letzteren Kommentaren und Responsen läßt sich vorzüglich am Jecheskel ־ Kommentar Raschis erkennen. Der Lehrer selbst erwähnt den Schüler ehrenvoll in seinem Sendschreiben an die Lehrer von Auxerre, abgedruckt im Melo Chofnajim aus der Handschrift in der Königlichen Bibliothek zu Berlin (Cod. 122 fol.). Er sagt an einer Stelle (S. 36) מבל מקום אני טעיתי באותו פירוש ועתה עסקתי בה עם אחינו שמעיה וחגהתי. Raschi gebraucht hier die Bezeichnung

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