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Jeschurun · 1914-05-01 · Heft 5 (Mai 1914) · page 20

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
1 (1914)
Issue
Heft 5 (Mai 1914)
Date
1914-05-01
Page
– (sequence 20)
Language
German
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164 Zur Theorie des Werkverbots am Sabbath. Stadt geleitet“ (S. 221). Er stützt diese Auffassung auf das Wort העליון? das sich grammatikalisch nur auf גיחון beziehen könne und das Vorhandensein eines unteren Laufs, des שילוח, auf den sich auch die Stelle 1. Kön. 1,33 bezöge. Eine Stütze erhält diese Annahme durch die Stelle im Jerusch.-Chagiga 1, Hai. 1, wo Samuel als trigonometrischen Punkt zur Bestimmung des Wegs מירושלים להר הבית den Schiloach nennt, unter Hinzufügung der Worte ושילוח היה ״ באמצע מדינהund der Schiloach lief mitten durch die Stadt“. Nach den Umständen muß man schließen, daß damals diese, ebenfalls Schiloach genannte Leitung offen durch die Stadt lief; denn andernfalls konnte sie doch nicht als trigonometrischer Punkt dienen. Daher nimmt Schwarz an, daß in dieser Leitung der obere Gi chonlauf zu erblicken sei, dessen Quelle von Hiskia verdeckt und westwärts in die Stadt und durch die Stadtmitte abgelenkt wurde. (Schluß folgt.) Zur Theorie des Werkverbots am Jabbath. Von Rabbiner Dr. Kaatz, Zabrze. I. Der Begriff der am Sabbath verbotenen Mlocho ist, wie das vielfach, insbesondere von S. R. Hirsch an vielen Stellen seiner Schriften ausgeführt wird, ״Werktätigkeit“. d. h. die Produktion eines Werkes, es sei groß oder klein, mit oder ohne Körperanstrengung verbunden. Zum Begriff der Mlocho. durch die der Übertreter der entsprechenden Strafe verfällt, gehört also die Vollbringung eines Zweckes, gleichviel 01) die Mlocho für Menschenzwecke oder für Zwecke von Tieren ausgeführt wird, ob sie eine nur durch die höheren geistigen Anlagen des Menschen ermöglichte kunstfertige oder eine ganz primitive, auch vom Tiere vermöge seiner Instinkte zu vollbringende Zwecktätigkeit ist. Wird der betreffende Zweck nicht erstrebt, wie z. B. bei מלאכה שאינה צי״יבה לגופה oder bei

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